Die Wahrheit und andere Lügen
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Sascha Arango

1. Die Wahrheit und andere Lügen

Die Wahrheit und andere Lügen

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Die Wahrheit und andere Lügen

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Beschreibung

"Geschichtenerzählen ist Hypnose, Geiselnahme, Folter." Sascha Arango

Henry Hayden ist ein berühmter Schriftsteller. Zumindest glauben das alle. Denn in Wahrheit hat seine unscheinbare Ehefrau sämtliche seiner Bestseller verfasst. Da eröffnet ihm seine Geliebte, dass sie ein Kind von ihm erwartet. Er müsste nun seiner Frau von diesem Fehltritt berichten, aber das würde seine gesamte Existenz gefährden: Wäre es deshalb nicht einfacher, seine Geliebte aus dem Weg zu räumen? Doch bei der Umsetzung dieses Plans passiert Henry ein fatales Missgeschick ...(Laufzeit: 8h 6)

"Axel Milberg liest mit herrlich subversiver Stimme." ("Münchner Merkur")

Sascha Arango, geboren 1959 in Berlin, ist einer der renommiertesten deutschen Drehbuchautoren. Er wurde mehrfach ausgezeichnet, u. a. zweimal mit dem Grimme-Preis. Die "Tatorte" aus seiner Feder gehören zu den Fernsehereignissen des Jahres. Er lebt in der Nähe von Potsdam..
Axel Milberg, 1956 in Kiel geboren, spielte zunächst fast ausschliesslich Theater an den Münchner Kammerspielen, ist aber seit vielen Jahren auch im Fernsehen und Kino präsent. Seine Wandelbarkeit zeigte er u. a. in »Jahrestage« (2000), »The International« (2009), »Ludwig II.« (2012), »Hannah Arendt« (2012), »Feuchtgebiete« (2013) oder »Saat des Terrors« (2018) und in über 70 Hörspielproduktionen sowie natürlich in der Rolle des Ermittlers Klaus Borowski im Kieler »Tatort«, die ihn populär machte. Hier, in seiner norddeutschen Heimat, spielt auch sein im Mai 2019 erschienener autobiographischer Roman »Düsternbrook«, der Monate auf der Spiegel-Bestsellerliste stand.

Details

Sprecher

Axel Milberg

Spieldauer

8 Stunden und 6 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Family Sharing

Ja

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

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Sprecher

Axel Milberg

Spieldauer

8 Stunden und 6 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

24.02.2014

Verlag

Der Hörverlag

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783844514759

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Der Schriftsteller

Midnight-Girl aus NRW am 26.04.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seit sein hochgelobtes Debüt erschienen ist, kann Henry kaum mehr einen Schritt vor die Tür machen, ohne dass er erkannt wird. Dennoch kennt ihn eigentlich niemand, weder Fans noch Verleger oder Kritiker – nicht einmal seine Ehefrau. Bisher konnte Henry Details aus seiner Vergangenheit immer gekonnt unter Verschluss halten. Doch was wird man finden, wenn man sich nicht so einfach abspeisen lässt? Durch Klappentext, Kurzbeschreibung und direkt mit Einstieg wird deutlich, dass dem Charakter Henry mit Vorsicht gegenüberzutreten ist, Sympathien behält man wohlweislich für sich. Obwohl trotz aller Andeutungen die Unschuldsvermutung im Raum stehen sollte – schließlich kann es sich ja auch immer um ein perfides Spiel handeln, das ihn zu Fall bringen soll – spürt man sofort eine gewisse Abneigung. Innerhalb der Erzählung wird garantiert nichts beschönigt, und doch ist man schon bald unsicher was Wahrheit und was Lüge ist. Wo ist die Grenze zwischen beidem, an welchem Punkt vermischt sich das tatsächlich Erlebte mit dem Erdachten? Regelmäßig erwischt man sich bei dem Gedanken es möge endlich eine in sich stimmige Variante dargelegt werden, um Ungereimtheiten auszuradieren und fadenscheinige Annahmen zu eliminieren. Trotz dessen, dass man als Leser kontinuierlich mit einbezogen wird, ist man doch nichts weiter als ein Zaungast oder gar ein Spielball des Autors – wie so viele andere auch. Sprachlich muss man sich zunächst ein wenig einfinden, die Handlung folgt einer recht nüchternen Erzählweise, es fällt kein Wort mehr als unbedingt notwendig. Dennoch, vielleicht auch gerade deswegen, wird der Leser mit jeder weiteren Seite tiefer hineingezogen in diese Geschichte, die so wenig greifbar scheint, obwohl doch alles vor den Augen des Lesers geschieht. Schon lange ist nicht mehr der Ausgang des Geschehens entscheidend. Zahlreiche Elemente pflastern den Weg der Existenz eines jeden einzelnen, Abzweigungen entstehen, werden genommen oder ignoriert, aber immer bleibt alles in Bewegung. So ist auch dieser Roman aufgebaut, der in letzter Konsequenz vermutlich nach einmaligem Lesen gar nicht in Gänze zu durchdringen ist.

Der Schriftsteller

Midnight-Girl aus NRW am 26.04.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Seit sein hochgelobtes Debüt erschienen ist, kann Henry kaum mehr einen Schritt vor die Tür machen, ohne dass er erkannt wird. Dennoch kennt ihn eigentlich niemand, weder Fans noch Verleger oder Kritiker – nicht einmal seine Ehefrau. Bisher konnte Henry Details aus seiner Vergangenheit immer gekonnt unter Verschluss halten. Doch was wird man finden, wenn man sich nicht so einfach abspeisen lässt? Durch Klappentext, Kurzbeschreibung und direkt mit Einstieg wird deutlich, dass dem Charakter Henry mit Vorsicht gegenüberzutreten ist, Sympathien behält man wohlweislich für sich. Obwohl trotz aller Andeutungen die Unschuldsvermutung im Raum stehen sollte – schließlich kann es sich ja auch immer um ein perfides Spiel handeln, das ihn zu Fall bringen soll – spürt man sofort eine gewisse Abneigung. Innerhalb der Erzählung wird garantiert nichts beschönigt, und doch ist man schon bald unsicher was Wahrheit und was Lüge ist. Wo ist die Grenze zwischen beidem, an welchem Punkt vermischt sich das tatsächlich Erlebte mit dem Erdachten? Regelmäßig erwischt man sich bei dem Gedanken es möge endlich eine in sich stimmige Variante dargelegt werden, um Ungereimtheiten auszuradieren und fadenscheinige Annahmen zu eliminieren. Trotz dessen, dass man als Leser kontinuierlich mit einbezogen wird, ist man doch nichts weiter als ein Zaungast oder gar ein Spielball des Autors – wie so viele andere auch. Sprachlich muss man sich zunächst ein wenig einfinden, die Handlung folgt einer recht nüchternen Erzählweise, es fällt kein Wort mehr als unbedingt notwendig. Dennoch, vielleicht auch gerade deswegen, wird der Leser mit jeder weiteren Seite tiefer hineingezogen in diese Geschichte, die so wenig greifbar scheint, obwohl doch alles vor den Augen des Lesers geschieht. Schon lange ist nicht mehr der Ausgang des Geschehens entscheidend. Zahlreiche Elemente pflastern den Weg der Existenz eines jeden einzelnen, Abzweigungen entstehen, werden genommen oder ignoriert, aber immer bleibt alles in Bewegung. So ist auch dieser Roman aufgebaut, der in letzter Konsequenz vermutlich nach einmaligem Lesen gar nicht in Gänze zu durchdringen ist.

Ein Mann geht an seine Grenzen

Miss Norge am 20.05.2020

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Auf dem Cover ist das Buch als "Roman" gekennzeichnet, ich würde es eher in das Gerne "Psychothriller" einordnen, denn Henry, der Hauptdarsteller in dieser Geschichte, ist nicht ohne und auch nicht gerade sehr zimperlich. Der Plot ist fantastisch konstruiert und so ungewöhnlich, das ich das Buch an einem Tag regelrecht verschlungen habe. Also wer es schafft, diese Geschichte zur Seite zu legen um sie irgendwann weiterzulesen, der verdient meinen Respekt, ich konnte es nicht. Henry ist ein Mann der immer seine Grenzen exakt ausgelotet hatte bisher im Leben, aber dann geht er einen Schritt zu weit und es geschehen Dinge, die er eigentlich so nicht wollte. Doch nun muss er mit den Konsequenzen leben und seine nächsten Überlegungen gut überdenken. Die Lügen häufen sich und es gibt plötzlich kein schwarz oder weiß mehr, sondern nur noch schwarz. Die Erzählung ist kompakt auf 299 Seiten zusammengefasst, das kommt vor allem daher, weil der Autor kein Schnick-Schnack berichtet. Er kommt direkt zum Punkt, es gibt keine großartigen Landschaftsbeschreibungen oder ausufernde Charakterbeschreibungen, sondern als LeserIn, erfährt man gerade das, was sein muss, um dem Plot zu folgen. Mein Fazit: Spannend von Anfang bis Ende, ich kann es sehr empfehlen.

Ein Mann geht an seine Grenzen

Miss Norge am 20.05.2020
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Auf dem Cover ist das Buch als "Roman" gekennzeichnet, ich würde es eher in das Gerne "Psychothriller" einordnen, denn Henry, der Hauptdarsteller in dieser Geschichte, ist nicht ohne und auch nicht gerade sehr zimperlich. Der Plot ist fantastisch konstruiert und so ungewöhnlich, das ich das Buch an einem Tag regelrecht verschlungen habe. Also wer es schafft, diese Geschichte zur Seite zu legen um sie irgendwann weiterzulesen, der verdient meinen Respekt, ich konnte es nicht. Henry ist ein Mann der immer seine Grenzen exakt ausgelotet hatte bisher im Leben, aber dann geht er einen Schritt zu weit und es geschehen Dinge, die er eigentlich so nicht wollte. Doch nun muss er mit den Konsequenzen leben und seine nächsten Überlegungen gut überdenken. Die Lügen häufen sich und es gibt plötzlich kein schwarz oder weiß mehr, sondern nur noch schwarz. Die Erzählung ist kompakt auf 299 Seiten zusammengefasst, das kommt vor allem daher, weil der Autor kein Schnick-Schnack berichtet. Er kommt direkt zum Punkt, es gibt keine großartigen Landschaftsbeschreibungen oder ausufernde Charakterbeschreibungen, sondern als LeserIn, erfährt man gerade das, was sein muss, um dem Plot zu folgen. Mein Fazit: Spannend von Anfang bis Ende, ich kann es sehr empfehlen.

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