Die Darstellung der Erinnerung in Jenny Erpenbecks Roman "Heimsuchung" Erinnerungsliteratur im 19. Jahrhundert
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
13.11.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-83836-4
Zunächst wird der Romantitel mit seiner zweideutigen Bedeutung genauer beleuchtet. Was steckt hinter dem Kompositum "Heimsuchung" und welche Rolle nimmt es im Zusammenhang mit den Romanfiguren und deren Geschichten ein?
Unter dem Punkt "Multiperspektivische Darstellung der Erinnerung" wird geklärt, welche Formen des Gedächtnisses existieren. Hierzu werden zunächst Aleida Assmanns Text über die "vier Formen des Gedächtnisses" und Astrid Erlls Ansatz über "Die Rhetorik des kollektiven Gedächtnisses" herangezogen, um im weiteren Verlauf die konkrete Darstellung der Erinnerung an Aleida Assmanns Theorie im Roman "Heimsuchung" zu betrachten. Lassen sich ihre Formen des Gedächtnisses auch in Erpenbecks Roman wiederfinden? Und falls ja, wie werden sie dargestellt?
Besonders auffällig in Jenny Erpenbecks Roman ist die fehlende Chronologie innerhalb der Geschichten der Romanfiguren. Die Frage, die hier gestellt werden muss ist, weshalb dieses stilistische Mittel von der Autorin gewählt wurde und welche Wirkung ihm zukommt. Dieselbe Fragestellung muss bei den immer wieder auftauchenden Wiederholungen beachtet werden. Sind es bestimmte Sachverhalte, denen die Autorin damit Nachdruck zu verleihen versucht, oder steckt ein weitaus komplexerer Aspekt dahinter, der nicht offensichtlich ist?
Nicht unbeachtet darf die Thematik der "individuellen Erinnerung" der einzelnen Romanfiguren bleiben. Die Geschehnisse werden immer aus der Sicht der Individuen geschildert, jedoch muss geklärt werden, ob ein Zusammenhang zwischen der individuellen Erinnerung und der Erinnerung des Kollektivs hergestellt werden kann.
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