Von Heimsuchungen geplagt, irrt Filbert durch Berlin. In einer Schneenacht trifft er Mae, ihre Liebe scheint einfach und endgültig. Noch kann Filbert nicht zur Ruhe kommen, die Legenden um seinen Grossvater, der als Widerstandskämpfer in den Wäldern Osteuropas den Heldentod gestorben ist, treiben ihn um. Dann aber taucht Aureliusz auf, der nicht so harmlos ist, wie er aussieht: bloss ein Junge in einem löchrigen Pullover, und doch vermag er durch die Zeiten zu reisen auf seiner Suche nach der Wahrheit. Aber die lässt sich nicht so leicht finden, wenn jeder eine andere Geschichte erzählt und Filbert eigentlich nur Mae zurückhaben möchte. Mühelos und stilsicher zaubert Gesa Olkusz das Vergangene in die Gegenwart und die Magie in den Alltag.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Edith Berger
aus Graz
5/5
19.02.2015
eBook (ePUB)
Lesevergnügen
"Wir hatten auf der Brücke haltgemacht für eine Zigarette, und während Roman hektisch den Sonnenaufgang skizzierte, legte ich mich auf die Straße, um ein wenig auszuruhen und den Morgenhimmel zu betrachten.......Filbert und Roman kennen sich seit ihrer Kindheit. Konsequent hält Roman an seiner Freundschaft zu Filbert fest. Er läßt sich weder durch gelegentliche Distanziertheit, noch schroffe Zurückweisungen davon abhalten, regelmäßig bei Filbert aufzutauchen. Filbert ist müde und überdrüssig. Des Lebens, der Liebe und der ihn stetig heimsuchenden Gedanken, die aus der Vergangenheit auf ihn zurollen. "Weshalb bist du so hoffnungslos?, fragt Roman Filbert, ...immer wieder. Und immer wieder wehrt Filbert ab, irgendwann reagiert er gar nicht mehr darauf. Doch Roman läßt seinen Freund nicht so einfach entwischen. Eines Tages begegnet Filbert Mae......