Produktbild: Die Bastardtochter
Band 3

Die Bastardtochter Historischer Roman

Aus der Reihe Kreuz-Trilogie
17

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

25.09.2015

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

Dateigröße

3707 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644512511

Beschreibung

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Format

ePUB 3

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Erscheinungsdatum

25.09.2015

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

544 (Printausgabe)

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3707 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644512511

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  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    5/5

    11.11.2015

    eBook (ePUB 3)

    Abenteuerliche Mittelalter

    Ich bin sehr beeindruckt von diesem lesenswerten Buch. Es läßt einen beim Lesen nicht mehr los. Man möchte immer weiter in die spannende und unterhaltsame Geschichte eintauchen und mehr erfahren. Die Protagonistin Enneleyn, ihre Familie, Freunde und Widersacher erleben packende Abenteuer, interessante Reisen, romantische Liebe, aber auch viele dunkle Stunden. Nebenbei erfährt man noch Wissenswertes über Sitten und Gebräuche im Mittelalter und das Leben der damaligen Bewohner. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. In die handelnden Personen kann man sich gut hineinversetzen. Mehr gute Unterhaltung geht nicht. Ich kann diesen mitreißenden Roman nur empfehlen. Autor: Petra Schier

  • Meggie

    aus Mertesheim

    5/5

    22.10.2015

    eBook (ePUB 3)

    Das Finale einer packenden Trilogie

    Enneleyn ist zwar unehelich geboren, führt jedoch im Haushalt ihres Vaters Johann von Manten und dessen Frau Elisabeth ein wunderbares Leben. Nur eins fehlt ihr noch zum Glück: ein Ehemann. Als der smarte Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, denkt Enneleyn nicht lange nach und freut sich auf eine schöne Zukunft. Kurz darauf merkt sie jedoch, dass die Ehe mit Guntram nicht das ist, was sie sich erhofft hat, fügt sich aber ihrem Schicksal. Bis sie langsam hinter den Plan kommt, den Guntram verfolgt. Petra Schier konnte mich ja schon mit den ersten beiden Teilen überzeugen, doch mit dem dritten Band der Kreuz-Trilogie legt sie sogar noch eins drauf. Nicht nur die Spannung und interessante Geschichte fesselte mich förmlich an das Buch, nein auch die Schicksalsschläge, die die Protagonisten erwarten, steigern sich nochmal. Wenn ich Petra nicht ein bisschen persönlich kennen würde, würde ich sagen, dass sich hinter dem Autorennamen eine taffe, harte Frau verbirgt, die mit „Der Hexenschöffe“ schon Grausamkeiten in eine packende Geschichte verpackt hat. Enneleyn ist die Hauptperson, die jedoch wahrscheinlich lieber eine Randrolle spielen würde. Sie begibt sich in eine Ehe, von der sie sich viel mehr verspricht, als letztendlich gehalten wird. Ihr Ehemann Guntram von Eggern entpuppt sich als ein grausamer Mensch, doch Enneleyn nimmt sich die strenge Erziehung seitens ihres Vaters Johann und ihrer Stiefmutter Elisabeth zu Herzen und fügt sich dem, was sie erwartet. Und das ist wirklich hart. Dass es wahrscheinlich vielen Frauen zu dieser Zeit so ging, ist kein Geheimnis, doch ist es erschütternd, wie sich die Männer gegenüber ihren Ehefrauen verhielten und welche Rechte sie sich herausnahmen. Gerade diese Situationen, in denen es um die Brutalität und die Herabwürdigung gegenüber Frauen geht, werden von der Autorin sehr eindringlich beschrieben. Man fühlt sich in die Szene hineinversetzt. Dies liegt an dem wunderbaren, wie auch fesselnden und bildlichen Schreibstil der Autorin. Viele bekannte Gesichter tauchen in dem letzten Teil der Kreuz-Trilogie auf, doch auch neue Charaktere erweitern den Freundeskreis und tragen erheblich zur Geschichte bei. So ergibt sich ein vollkommen neuer Nebenstrang durch Wulfhard de Berge, der ein Geheimnis mit sich trägt, am Ende jedoch seinen Abschluss findet. Mit „Die Bastardtochter“ ist die Trilogie abgeschlossen. Die Autorin lässt sich am Ende jedoch eine klitzekleine Hintertür offen, vielleicht noch weitere Geschichten über die Familen von Manten, Wied und Bongert schreiben zu können (was ich dann auch insgeheim hoffe). Es ist selten, dass ich eine komplette Trilogie durchgehend sehr gut bewerte. Doch die Kreuz-Trilogie hat es geschafft, für mich durchweg einfach packend und fesselnd zu sein. Nun fehlt mir nur noch die Aachen-Trilogie der Autorin, dann habe ich vorerst alle Bücher von ihr gelesen. Aber ich denke, dass noch viele weitere Bücher von Petra Schier folgen werden. Fazit: Wieder faszinieren, wieder packend, wieder Petra Schier.

  • PMelittaM

    aus Köln

    4/5

    02.10.2015

    eBook (ePUB 3)

    Abschlussband der Kreuztrilogie

    Koblenz 1362: Enneleyn von Manten fühlt sich, obwohl ihr Vater sie anerkannte und zu sich nahm, als Bastard nirgends richtig zugehörig. Als der Ritter Guntram von Eggern um ihre Hand anhält, ist sie glücklich und ahnt nicht, dass ihre Ehe nicht den erhofften Verlauf nehmen wird. Anton Bongert hat sich in Italien eine erfolgreiche Existenz aufgebaut, doch die Sehnsucht nach seiner alten Heimat bringt ihn dazu, seine Zelte in Mailand abzubrechen und nach Koblenz reisen. Wulfhard de Berge, Kaufmann aus Konstantinopel, reist ebenfalls nach Koblenz. Er hat allerdings nicht nur Geschäfte im Sinn sondern will einen ganz besonderen Gegenstand wieder heimholen. Im Mittelpunkt des dritten Teils der Kreuztrilogie Petra Schiers stehen dieses Mal Enneleyn, die Bastardtochter Johann von Mantens, der zusammen mit seiner (zukünftigen) Ehefrau Elisabeth im Zentrum des ersten Bandes stand und Anton, Bruder Luzias, der Heldin des zweiten Bandes. Die Charaktere der beiden vorherigen Bände spielen natürlich auch hier wieder eine Rolle, wir erfahren nicht nur, wie es ihnen bis hierhin ergangen ist, sie sind auch in die neue Handlung verstrickt. Leider ist mir Enneleyn nicht so ans Herz gewachsen, wie Elisabeth und Luzia im ersten und zweiten Band, sie ist mir tatsächlich noch nicht einmal sehr sympathisch. So kann ich leider auch nicht so mit ihr fühlen, wie ich es mir wünschen würde. Im Gegensatz zu anderen Romanen der Autorin wirken in diesem die Charakterer generell oberflächlicher auf mich, sie werden mir nicht richtig nahe gebracht, ihr Handeln ist für mich nicht immer nachvollziehbar, auch wenn ich die Umstände bedenke. Und auch der Antagonist bietet nicht sehr viel, er ist vor allem böse. Ein bisschen weniger Schwarz-Weiß-Malerei (wie ich das eigentlich auch aus anderen Romanen der Autorin kenne), hätte dem Roman gut getan. Auch die Handlung an sich erscheint mir seichter als ich es von Petra Schier kenne und auch recht vorhersehbar. Der Focus liegt mir zu sehr auf der Liebesgeschichte, es gibt für mich zu wenig interessantes Drumherum und historische Einbettung. Auch das liegt wohl mit daran, dass Enneleyn ein deutlich weniger interessanter Charakter ist, als es Elisabeth und Luzia waren. Einzig die Storylines um Anton (vor allem auf seiner Reise) und Wulfhard stechen heraus. Aber ich will nicht nur meckern. Der Roman bietet trotz aller Kritik gute Unterhaltung. Er lässt sich gut und zügig lesen, ist spannend und es ist schön, die liebgewonnenen Charaktere wieder zu treffen (sogar ein paar, mit denen ich gar nicht gerechnet habe). Wer die ersten beiden Bände der Trilogie gelesen hat, wird um diesen Band nicht herumkommen und das auch gar nicht wollen. Am Ende ist man als Leser zufrieden, man kann die Charaktere mit ihrem weiteren Schicksal alleine lassen. Das Buch hat wieder einige Extras zu bieten, auf einer Karte kann man die Wege der Charaktere verfolgen, das Personenverzeichnis bietet gute Dienste, falls man die Übersicht über die Personen verliert, und ein Gericht, das im Roman gekocht wurde, kann man dank des angehängten Rezeptes selbst ausprobieren. Einzig ein Nachwort, in dem die Autorin auf Historisches eingeht, hat mir gefehlt, so hätte ich mir z. B. Informationen über die Maut des Ehemannes, die Mitgift oder die Aussegnung nach der Geburt gewünscht. Man kann diesen Band zwar durchaus lesen, ohne die beiden Vorgänger zu kennen, es empfiehlt sich jedoch, die Reihenfolge einzuhalten, die Lesefreude ist einfach größer, wenn man die Personen und ihre bisherige Geschichte schon kennt. Mir hat der Roman leider nicht ganz so gut gefallen wie andere Werke der Autorin, ich vergebe 3,5 Sterne, die ich, wie immer, aufrunde.

  • Die Art der Ida Gratias

    3/5

    12.11.2015

    eBook (ePUB 3)

    Drum prüfe, wer sich ewig binde...

    m dritten Band der Kreuz-Trilogie, in Die Bastardtochter, von Petra Schier übernimmt die junge Enneleyn von Manten der Rolle der Protagonistin in der Geschichte um jene geheimnisvolle Reliquie des heiligen Zachäus, die einst von Kreuzfahrern in drei Teile zerlegt und mit dem Schwur der ewigen Freundschaft und gegenseitigen Beistand der Familien belegt wurde. In Koblenz haben die Nachfahren jener Männer Gräfin Elisabeth von Künen, Enneleyns Stiefmutter, Lucia, die Tochter eines freien Bauern, Gewürzhändlerin und Elisabeths beste Freundin, und Martin von Wied, ein reicher Weinhändler und Lucias Ehemann, das Schmuckstück und auch ihre Familien vereint. Enneleyn ist die uneheliche, aber anerkannte Tochter einer Schankmagd und des Grafen Johann von Manten, der sie als junges Mädchen bei sich im Haushalt in Koblenz aufgenommen und liebevoll erzogen hat. Sie, die Bastardtochter, ist gerade wegen ihres Geburtsmakels bestrebt ihrem Vater und der Familie Ehre zu machen. Als der charmante Ritter Guntram von Eggern um sie wirbt, kann sie ihr Glück kaum fassen und willigt auch zur Freude ihres Vaters und Elisabeths relativ schnell in eine Ehe von Stand ein, die weit über ihren Erwartungen liegt. Schon in der Hochzeitsnacht erfährt sie, das Guntram über zwei Gesichter verfügt und sein ritterliches Auftreten lediglich Fassade ist, um sich das Vertrauen ihre Familie zu erschleichen. Nach und nach erkennt sie, dass sie nicht einfach nur eine lieblose Ehe führt, in der der Herr seine Munt schlägt, über ihre Brautgabe nach seinem Gutdünken verfügt, sondern dass er einem größeren Plan verfolgt, in dem sie nur das Faustpfand ist. Doch da ist es fast zu spät ihren Stolz diese Ehe zu ertragen zu überwinden und sich den Menschen, die sie lieben anzuvertrauen. Der einzige, der ihr, in dieser schweren Zeit der Maskerade, beisteht, ist Anton Bongert, der wohlhabende Tuchhändler und jüngere Bruder Lucias, den es von Mailand zurück zu seiner Familie und seinen Freunden verschlagen hat. Anton ist ein Bekannter aus Kindertagen, der im Haus von Martin Wied, dem besten Freund des Grafen, seine ersten Lehrjahre als Kaufmann verbracht hat, um dann nach Italien zu gehen. Nun will er sich mit seinem Ziehsohn, dem ehemaligen Straßenjungen Palmiro, in Koblenz als Kaufmann niederlassen und sich einen Kundenstamm vor Ort aufbauen, zu dem auch der Ritter gehört. Dabei gelingt ihm immer häufiger ein Blick hinter die Fassade zu werfen und er bittet Enneleyn ihr helfen zu dürfen. Dieser letzte Band ist auch ohne Kenntnis der Vorgängerbände zu lesen, da die Autorin, wenn notwendig, immer wieder geschickt Erklärungen einfügt, ohne dass sie andere Leser damit langweilt. Für mich ist es aber leider nicht der beste der Trilogie. Die Figuren sind mir zu flach gezeichnet, es gibt den Bösen und die Guten, die ein bisschen unkonventionell für die damalige Zeit sind, aber nicht an unseren heutigen Moralvorstellungen kratzen. Die Handlung selbst war mir zu vorhersehbar, die Beschreibungen nicht detailliert genug, viele Charaktere nur noch Stichwortgeber. Das Setting in Koblenz spielt nur eine zu vernachlässigende Rolle, da die Stadt außer durch Nennung von Straßennamen und Plätzen, ihre Geschichte, keine Rolle spielt. Mir war es zu wenig detailreiches Fleisch am mageren Plot-Knochen, zu sehr eine ganz nette Liebesgeschichte, aber zu wenig anspruchsvoller Historienroman.

  • Gavroche

    5/5

    06.02.2024

    Hörbuch (CD)

    Enneleyns Geschichte

    Auch der letzte Teil der Kreuz-Trilogie hat mir gut gefallen. Brigitte Carlsen hat mit ihrer tollen Vorlesestimme das Hörbuch abwechslungsreich und variantenreich vorgelesen und ich habe ihr sehr gerne zugehört. Nach der Geschichte von Elisabeth und Lucia geht es hier im letzten Band der Kreuz-Trilogie um die Geschichte von Enneleyn, der unehelichen Tochter von Johann von Manten, die zuvor nur am Rande aufgetaucht ist. Es sind einige Jahre vergangen und Elisabeth und Lucia haben mittlerweile ihre jeweiligen Familien vergrößert. Anton, Lucias Bruder, wird nach neun Jahren in Mailand nun auch nach Koblenz zurück kehren. Mit ihm reist der 9jährige Palmiro, ein gewitzter Mailänder Gassenjunge. Enneleyn ist bisher noch nicht verheiratet, aber mit ihrem neuen Verehrer Guntram von Eggern ist nun auch Johann einverstanden und die Hochzeit wird bald gefeiert. Doch es gibt kein Happy End für Enneleyn, denn - einmal verheiratet - zeigt sich Guntram von einer ganz anderen Seite. Außerdem hat er so manch einen perfiden Plan in petto. Dieses Buch lässt sich gewiss auch ohne Kenntnis der anderen beiden Bände lesen, aber gerade wenn es um Familienstammbäume und vor allem um die Geschichte des Kreuzes geht, empfiehlt es sich, die anderen beiden Bücher vorher zu lesen. Mir hat die Geschichte wird gut gefallen. Petra Schier hat einen angenehmen Erzählstil und ihre Geschichten sind immer gut recherchiert und in den historischen Kontext eingebunden. Vor allem die Alltagsgeschichte bringt sie uns immer näher, ohne dass dies jedoch zu Lasten der Romanhandlung geht.

Kundinnen und Kunden meinen

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