715 n.Chr.: Die friesischen Stämme rüsten zum Feldzug gegen die christlichen Franken, um ihre Handelsstadt Dorestad von deren Besatzung zu befreien. Auf einem Festbankett verlangt einer der friesischen Fürsten von Herzog Radbod, er möge ihm seine Tochter zur Frau geben. Das Mädchen ist aber erst 15 Jahre alt und der Herzog will sich um keinen Preis von ihr trennen. Es droht ein Streit zur Unzeit, denn nur wenn die Friesen zusammenhalten, haben sie eine Chance gegen den übermächtigen Gegner. Und Radbod hat viele Gefahren auf sich genommen, um die Stämme seines Landes zu einen ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
5/5
10.04.2022
Buch (Taschenbuch)
Spannende Geschichte
...wirkt authentisch erzählt und liest sich sehr süffig. Ein historischer Roman ohne zu grossen Helden Verehrung welcher die Geschichte der Friesen vor Karl dem Grossen meinem Verständnis nach realitätsnah wiedergibt.
Mundolibris
aus Frankfurt am Main
5/5
28.06.2015
Buch (Taschenbuch)
Leseempfehlung!
Freyas Land ist ein spannend geschriebener und gut recherchierter Roman aus Frieland im 8. Jahrhundert n. Chr. Bisher hatte ich noch keinen Roman aus dieser Zeit gefunden der so unterhaltsam wie auch Lehrreich war.
Dem Autor ist es sehr gut gelungen die Atmosphäre der damaligen Zeit herüber zu transportieren. Die Schauplätze und die Figuren sind sehr gekonnt und plastisch beschrieben, so dass es mir zumindest so ging, dass mein Kopfkino schnell zu rattern begann.
Lebendig und Farbenfroh wird das Leben der Figuren beschrieben, es kam einem fast vor als seien sie real. Besonders gelungen in meinen Augen die Dialoge, die sich durchaus so in der damaligen Zeit abgespielt haben könnten.
Auf Nachfrage nannte der Autor mir entsprechende Webseiten, so dass man in etwa die Schauplätze auf der Karte nachvollziehen konnte. Dies vielleicht auch als Anregung an den Verlag eine solche Karte in der zweiten Auflage im Buch zu übernehmen.
Es gelang dem Autor die Spannung kontinuierlich zu steigern bis hin zum furiosen Finale. Das war ganz großes Kino. Apropos Kino, ich finde das Buch würde guten Stoff für einen Abendfüllenden Kinofilm hergeben.
Das Buch hat mich aufs Beste unterhalten und ich kann guten Gewissens hierfür die volle Punktzahl vergeben.
Daniela Stein
aus Wien
4/5
29.04.2015
Buch (Taschenbuch)
Mittelalterliche Feldzugvorbereitung
Da mich der Norden (v.a. Skandinavien) und das Mittelalter schon immer interessiert und fasziniert haben und ich darüber hinaus gerne lese, schien dieses Buch wie für mich gemacht zu sein. Also fing ich an zu lesen
und kam gar nicht mehr weg von der spannenden Schilderung des Autors. Leider schlichen sich manchmal ein paar grammatikalische beziehungsweise orthographische Ungereimtheiten ein, aber darüber kann ich mittlerweile auch schon eher hinwegsehen als noch vor ein paar Tagen ich sollte endlich aufhören, alles lektorieren zu wollen 😉 In nahezu J E D E M Buch (und wahrscheinlich auch in jedem meiner Posts ) gibt es immer wieder Rechtschreib- und Tippfehler. Aber das gehört hier nicht hin dafür jetzt aber umso schneller zum Inhalt:
Radbod ist Herzog, verheiratet, hat 3 Kinder (oder 4, je nachdem, wie man seinen unehelichen Sohn sieht) und steht vor einem Feldzug. Seine Tochter Eila möchte er nicht verheiraten, da sie mit ihren 13 Jahren in seinen Augen zu jung für einen alten Herren ist. Die Hochzeit wäre allerdings eine große Hilfe, um diesen geplanten Feldzug zu gewinnen, denn ohne Unterstützung der jeweiligen Landesfürsten wird das mit Sicherheit nicht gelingen
In einem weiteren Erzählstrang erfahren wir von Radbods großer Liebe Rixa, mit der er einen Sohn hat. Sie hat diesen treffenderweise Hrodbad genannt, aber alle nennen ihn Poppo. Als dieser Jahre später unangemeldet vor Radbods Frau Selind steht, muss der Herzog Partei ergreifen.
Historische Romane lese ich eher seltener, da mich dann doch das Hier und Jetzt mehr fesselt, aber in dieses Buch konnte ich richtig eintauchen. Ab und zu gab es allerdings Stellen, an denen ich am liebsten aufgehört hätte zu lesen, da es syntaktisch und lexikalisch etwas ungemütlich für mich persönlich wurde. Aber das ist nur eine subjektive Einschätzung. Die Geschichte um Radbod und sein Herzogtum, um die Themen Verheiratung und Christianisierung fesselt den Leser / die Leserin und gibt Einblick in eine Zeit, von der wir heute nur mehr träumen können.