Die Frau im Wächterstand des idealen Staates. Die Feminismus-Frage in Platons "Politeia"
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
21.01.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-88019-6
Frauen gleichgestellten Zuteilung staatlicher Aufgaben höchst ungewöhnlich im athenischen Stadtleben war. Es besteht heutzutage vor allem die Frage, ob Platon sich damit als ein
Feminist in gegenwärtiger Bedeutung auszeichnet. Darüber existieren allerdings äusserst verschiedene Meinungen. Einige AutorenInnen wie John Lucas sind überzeugt von der Annahme, dass sich Platon damit als ein Feminist im modernen Sinne beweist, andere ForscherInnen hingegen, wie
beispielsweise Julia Annas weisen darauf hin, dass Platons Motivation hier allein vom Gemeinwohl des Staates abhing und das Potential der Frauen hier beizutragen lediglich nicht brach lassen wollte, ohne individuelle Vorteile für die Frau im Auge gehabt zu haben. Warum die Feminismus-Frage in bezug auf Platon so kontrovers ist, ist wahrscheinlich in der Vielzahl widersprüchlicher Äusserungen in seinen Werken, was das weibliche Geschlecht angeht, begründet.
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