Der neue Mutterschaftsdiskurs im 18. Jahrhundert und seine Verarbeitung in Therese Hubers Roman 'Luise' (1796)
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
Fr. 15.90
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
341 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638041713
Die vorliegende Arbeit widmet sich dem 1796 erschienen Roman ,Luise' von Therese Huber. Die hier zitierte Aussage einer Zeitgenossin deutet auf einen Diskurs des 18. Jahrhunderts hin, dessen Analyse, obwohl gar nicht zu den zentralen Anliegen des genannten Romans gehörend, interessante Ergebnisse verspricht: Es ist die Rede von dem neuen ,Weiblichkeits- bzw. Mütterlichkeitsdiskurs', der am Ende des 18. Jahrhunderts zu einer historischen Wende der Frauenrolle innerhalb der bürgerlichen Gesellschaft führen sollte.
Der Roman soll nun in Bezug auf seine Positionen hinsichtlich dieses historischen Wandels des Mutterbildes untersucht werden. Wie zeigt sich ,Mutterschaft' als Rollenbild bei Therese Huber?
Die Antwort findet sich in der Beziehung der beiden zentralen Romanfiguren Madame N. und ihrer Tochter Luise, in der sich die Auseinandersetzung zwischen der tradierten distanziert-ablehnenden Mutterschaft und einer neuen hingebungsvollen Mutterrolle manifestiert. Die Arbeitshypothese, die der Interpretation des Textes deshalb zu Grunde liegt, lautet: Therese Huber will ihre Leserinnen im Zuge der sich wandelnden Rolle der Frau zu einer fürsorglichen, aufopferungsvollen und zärtlichen Mutterschaft erziehen. Allerdings findet sich an keiner Stelle des Werkes eine nennenswerte Kritik daran, dass dieses Rollenverständnis die individuelle Freiheit der Frau wiederum in höchstem Masse beschneidet.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.