Kommentar zu Jürgen Habermas "Die postnationale Konstellation"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.04.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
7 (Printausgabe)
Dateigröße
282 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638485906
Die Probleme des Nationalstaates mit der fortschreitenden Globalisierung, im wichtigsten Punkt die der Ökonomie, sind spiralförmig.
a) Speziell in der Bundesrepublik wird die fiskalische Grundlage der Sozialpolitik immer schmaler.
b) Dem Nationalstaat fehlt die Fähigkeit zur wirtschaftlichen Makrosteuerung.
Folge: Der Staat hat Probleme sich zu legitimieren. Sein Handlungsspielraum wird zunehmend eingeschränkt und dies verunsichert folglich die kollektive Identität und lässt die Integrationskraft im Nationalstaat sinken.
Politische Massnahmen, dem zu begegnen, bestehen in diesem Fall aus einer a), gezielten Schliessung und einer b), bewussten Öffnung der Grenzen.
zu a) defensive Rhetorik: Die Schliessung der Schleusen beruht auf dem politischen Willen den Staat zu schützen, in erster Linie vor von aussen eingebrachten Waffen, Drogen, Kapital, Immigranten und Flüchtlingen.
zu b) offensive Rhetorik: Die liberale Variante der Öffnung muss politisch bzw. weltpolitisch geregelt werden, denn nur eine transnationale Politik kann den global vorhandenen Netzwerken begegnen. Darüber hinaus muss sich eine solche Handhabung der Politik legitimieren können und dies kann sie nicht allein über ein Kriterium wie das der Ökonomie.
"Die Dynamik des Öffnungs- und Schliessungsprozesses erweitert die Horizonte der Lebenswelt, die Maschen der sozialen Integration, die Spielräume differentieller Lebensentwürfe und die individuellen Lebensentwürfe."
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