Die Apartheid in Südafrika
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
04.07.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
37 (Printausgabe)
Dateigröße
3076 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638073370
Die Niederländisch-ostindische Kompagnie unterschied bereits am Ende des 17. Jahrhunderts zwischen erstens eigenen Angestellten, zweitens sog. Freien ("freie burgher"), drittens Sklaven und viertens Fremden (Kohikoi = Hottentotten, San = Buschmänner). Dabei wurde das Land ausschliesslich von Weissen bewirtschaftet und die Handwerksausbildung für Schwarze und Eingeborene unmöglich gemacht.
Bei dem Zeitraum von 1910 bis 1948 spricht man von der sog. Segregation Era, in dem die Apartheid entscheidend ausgestaltet wurde. 1961 trat Südafrika aus dem Commonwealth aus und kam so dem Ausschluss aus dem Commonwealth zuvor. Bereits vor Beginn des Zweiten Weltkriegs trennten mehrere Gesetze die verschiedenen rassischen Gruppen Südafrikas, gerade die Weissen und die Schwarzen, noch bevor der Begriff "Apartheid" in die Diskussion in Südafrika gelangte.
Im Mai 1948 gewann die burische Nationale Partei des Predigers Daniel François Malan die Wahlen zum südafrikanischen Parlament. Diese Organisation stand massgeblich unter dem Einfluss der Afrikaaner Broederbonds, einem um 1918 gegründeten Geheimbund, dem nur Mitglieder der burischen Elite (Grossagrarier, Unternehmer, Politiker, Professoren etc.) angehören durften und dessen Ideologie einer Art von "christlichem Nationalismus" entsprang.
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