Wilhelm und die Frauen in Goethes "Wilhelm Meisters Lehrjahre"
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
21.11.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
262 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656843825
Wilhelm entscheidet sich für die Abkehr von der Kaufmannswelt und schliesst sich einer umherziehenden Theatergesellschaft an. Im 18. Jahrhundert gleicht dies einem sozialen Abstieg, doch in der Schauspielwelt bieten sich ihm "[...] die Chance zur Selbsterprobung im Rollenspiel [...] und die Möglichkeit, jenseits bürgerlicher Moralzwänge Erfahrungen mit dem weiblichen Geschlecht zu sammeln." Mit der Abkehr von dem für ihn vorgegebenen Weg und der Integration in eine neue Gesellschaft, den Adel, welcher das Lebens- und Gesellschaftsideal im 18. Jahrhundert darstellte, kann Wilhelm eine Bildungsentwicklung vorweisen. Letzteres ist der Fall, da Bildung in Goethes Wilhelm Meisters Lehrjahre laut Elisabeth Krimmer nicht nur als Moral oder psychologische Entwicklung eines Individuums gesehen werden sollte, sondern auch als Prozess der Abkehr von bestimmten Dingen, der beim Protagnisten mit der Integration in eine neue Gesellschaft gekrönt ist.
Welchen Einfluss die Frauengestalten dabei auf Wilhelms Bildungsweg haben, soll in dieser Arbeit untersucht werden. Dabei werden die weiblichen Figuren charakterisiert und die Beziehung zu Wilhelm analysiert. Beachtet werden hierbei nur erwachsene Frauen, die eine Form der Liaison oder innige Freundschaft mit dem männlichen Protagonisten eingehen. Des Weiteren soll geklärt werden, warum so viele Frauen Wilhelm reizend finden.
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