Der französische Romancier Eugène Sue (1804-1857) war zu seinen Lebzeiten einer der meistgelesenen und beliebtesten Autoren überhaupt. Er gilt als der Erfinder des Fortsetzungs- und Feuilletonromans. Die Geheimnisse von Paris beschreibt auf unnachahmliche Weise das Leben im Gaunermilieu Mitte des 19. Jh.s. In schummrigen Kneipen gibt es den Schuri (Messermann) und die Schalldirn (Sängerin) und viele weitere skurrile Figuren, die diesem Roman zu einem absolut lesenswerten Kleinod machen.
Kundinnen und Kunden meinen
1.0/5.0
Dr. Thomas P. A. Moller
aus Bremen
1/5
17.09.2026
Buch (Gebundene Ausgabe)
kein Lesevergnügen
Ausstattung wie Bindung, Papier und Druckbild sind sehr gut. Das war's aber auch schon mit dem Positiven. Wer ein Gefühl für die Deutsche Sprache hat und wer Freude an Wortwahl und Syntax hat findet kein Gefallen an diesem Text. Die Übersetzung liest sich, als hätte eine KI, deren Entwicklung noch in den Kinderschuhen steckt, dies geschrieben. Wortwiederholungen, Fehler bei Groß- und Kleinschreibung, manchmal sogar sinnentstellende Sätze und andere Druckfehler sind keine Seltenheit. Ein Lektorat hat hier offensichtlich nicht stattgefunden. Das Lesen bereitet kein Vergnügen was äußerst bedauerlich ist, handelt es sich hier doch um Weltliteratur deren Handlung auch noch höchst spannend ist.