Popjournalismus. Grenzgänge zwischen medialem und literarischem Erzählen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
02.04.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-93438-7
Die Geschichte dieser Grenzgänger reicht weit zurück: Zu den prominentesten Beispielen zählt etwa Heinrich Heine, der sich zu Lebzeiten nicht zwischen Gedichten und Journalismus entscheiden wollte. Besonders weit verbreitet ist die Doppeltätigkeit aber im Dunstkreis der sogenannten Popliteraten. Fast alle bekannten Vertreter haben auch Erfahrungen bei Zeitungen und Magazinen gesammelt. Die Trennlinien zwischen Literatur und Journalismus haben die Autoren dabei nicht nur biographisch, sondern auch stilistisch aufgehoben.
Marc Fischer gilt als Inbegriff des Popjournalisten. Einer, der die Grenzen zur Literatur immer so weit überschritten hat, wie es seine Auftraggeber zuliessen. Er schrieb einen Artikel darüber, wie er auf einem Postkasten stieg und dort so lange sass, bis eine aufgebrachte Passantin die Polizei rief. Oder über eine imaginäre Tour mit Joseph Roth durch die Party-Metropole Berlin. Und in seinen Interviews kam es nicht selten vor, dass der eigentlich zu Befragende ihm die Fragen stellte.
Die vorliegende Arbeit wird sich genauer mit dem Popjournalismus beschäftigen. Es soll geklärt werden, ob und wie sich das Phänomen charakterisieren lässt und welche Überschneidungen und Wechselwirkungen es zwischen Popjournalismus und Popliteratur gibt.
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