Descartes' vierte Meditation. Die Unvollkommenheit des Menschen bei der Erkenntnis des Richtigen und des Falschen
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
08.04.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
461 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656935551
In der vierten Meditation versucht Descartes die Irrbarkeit des Menschen zu erklären. Aus den vorangegangen Meditationen, im speziellen der Behauptung eines nichtbetrügerischen Gottes, ergibt sich die Frage warum der Mensch irrt. Wie ist es miteinander vereinbar, dass Gott als vollkommenes Wesen, das nicht täuscht, uns als anscheinend Getäuschte geschaffen haben kann? Sind wir überhaupt Getäuschte? Oder lassen sich die Irrtümer denen wir als Menschen so oft aufliegen anders erklären? Gibt es vielleicht sogar gute Gründe für diesen Zustand? Dies sind die Fragen denen Descartes mit mehr oder weniger befriedigenden Antworten in der vierten Meditation entgegentritt.
In der vorliegenden Arbeit möchte ich die Argumentation Descartes' vierter Meditation nachzeichnen und auf diese Weise kritisch bewerten. Von der Betrachtung Gottes und dessen Unschuld an unseren Irrtümern im ersten Teil komme ich anschliessend zur Erklärung des Irrtumsproblems durch den falschen Gebrauch unserer geistigen Eigenschaften. Im letzten Teil überprüfe ich das Verhältnis der Vollkommenheit des Ganzen zu der Unvollkommenheit des Menschen. Ich denke hier werde ich zeigen können, dass Descartes' Behauptungen über die Vollkommenheit des Ganzen und die Undurchschaubarkeit Gottes in Widerspruch zur These stehen, dass die unbezweifelbaren Wahrheiten in uns Gottes Werk sind.
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