Der Soldat Hans von Seeckt. Selbstzeugnisse in historischer Kritik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.04.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
441 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656940401
War Seeckt ein unpolitischer Soldat? Oder war er ein parteiischer, opportunistischer, rechtsgesinnter und machtgieriger Offizier wie es die moderne Literatur uns ihn schildert?
Gibt es einen Begriff des unpolitischen Soldaten und wo begegnet er uns?
Wenn man den Begriff "unpolitischer Soldat, bzw. Offizier" verstehen will, muss man auf die Tradition der preussischen Armee seit der preussischen Heeresreform von Friedrich Wilhelm III und noch stärker seit Bismarck zurückgreifen. Die Anhänger mussten von jeglicher politischer bzw. parteipolitischer Tätigkeit ausgeschlossen und unabhängig sein. Aber laut dem Handbuch zur deutschen Militärgeschichte ist so ein Heer immer mit dem Staatsgedanken identisch. In Weimarer Republik waren "politische Betätigungen" für Soldaten verboten. Die Ablehnung dieser Prinzipien war eine Norm in der Republik. So bildete diese pseudo- überparteiische Einstellung das Kriterium für die Beurteilung der politischen Umwelt und Einstufung der Parteien. Das Prinzip des "Unpolitischen" verkörperten in der Reichswehr vor allem die Generäle Gröner, Seeckt und Gessler.
Als nächster Schritt: anhand der Selbstzeugnisse von Seeckt möchte ich der Frage des unpolitischen Soldaten nachgehen und seine widersprüchlichen Gedanken auflösen. Bei der Behandlung dieses Themas möchte ich mich auf drei wichtigsten und bekanntesten Selbstzeugnissen Seeckts stüzen, die für die Fragestellung relevant sind, nämlich die Schriften "Zukunft des Reiches" (1929) und die Reichswehr (1933), konzentrieren.
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