Grundlagen zum Begriff des Mythos in der "Dialektik der Aufklärung" von Theodor W. Adorno
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.05.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
7 (Printausgabe)
Dateigröße
353 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656961628
Essay aus dem Jahr 2003 im Fachbereich Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts, Note: 1,5, Eberhard-Karls-Universität Tübingen (Philosophie), Veranstaltung: Hauptseminar "Dialektik der Aufklärung", Sprache: Deutsch, Abstract: Ein für Horkheimer und Adorno im Zentrum des Mythos liegender Begriff (wie auch im Zentrum der Aufklärung liegender Begriff) ist die Angst, die Furcht. Im Mythos geht es um eine Bannung der Angst; es geht darum, wie die Götter die Furcht vom Menschen nehmen könnten, wie das Furchterregende verständlich gemacht, erklärt, in Ketten gelegt, eben gebannt werden kann.
Der Mythos wird als Bericht eines Geschehens vorgestellt, welches nachvollziehbar sein soll um uns ferner als Erklärung, als Lehre dienen zu können, verfeinert niedergelegt in den Epen der Völker (Odyssee, Antigone, Gilgamesch, Osiris, Artussage etc.).
Mythos und Aufklärung verfolgen das Ziel "von den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen ", wenn auch im Mythos noch nicht explizit auf den "Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit", also aus dem "Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen".
Der klassische Mythos anerkennt noch keine "Anschauungsformen von Raum und Zeit".
Mythen sind noch Bilder für die Natur, die aus ihr stammenden Ängste der Menschen und deren Furcht vor dem sonst Unerklärlichen.
Der Mythos wird als Bericht eines Geschehens vorgestellt, welches nachvollziehbar sein soll um uns ferner als Erklärung, als Lehre dienen zu können, verfeinert niedergelegt in den Epen der Völker (Odyssee, Antigone, Gilgamesch, Osiris, Artussage etc.).
Mythos und Aufklärung verfolgen das Ziel "von den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen ", wenn auch im Mythos noch nicht explizit auf den "Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit", also aus dem "Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen".
Der klassische Mythos anerkennt noch keine "Anschauungsformen von Raum und Zeit".
Mythen sind noch Bilder für die Natur, die aus ihr stammenden Ängste der Menschen und deren Furcht vor dem sonst Unerklärlichen.
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