Ungleichheitsdimensionen im Werk Max Webers
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.02.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
256 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656901518
Durch die Einteilung der Gesellschaft in Klassen ergeben sich Ungleichheiten, welche vor allem aus Unterschieden im Besitz resultieren. Bei der Einteilung der Gesellschaft in Schichten sind es Unterschiede in Prestige und Anerkennung, welche die Ungleichheit verursachen.
In den Landarbeiterenquêten untersuchte Max Weber mit dem Verein für Sozialpolitik die Lage der ostelbischen Landarbeiter um der Frage nachzugehen, ob die Lebenssituation der Landarbeiter der landläufigen Meinung, dass Landarbeit vor allem im Vergleich zur Industriearbeit besonders niederträchtig sei, entspricht oder ob sich die Situation in der Realität anders gestaltet.
Ein weiterer Punkt wird die Rassenzugehörigkeit als Kriterium für soziale Ungleichheit sein. Weber setzt sich bspw. kritisch mit der landläufigen Meinung auseinander, dass "Neger" einen typischen "Negergeruch" aufweisen und aus diesem Grunde unsauber seien und beschreibt die Lage der "Neger" in Amerika, welche aufgrund ihrer Hautfarbe mit Ausstossungen konfrontiert sind. Eine weitere Gruppe der Ausgestossenen stellen die Juden dar, welche nach Weber ein sogenanntes "Pariavolk" seien und unter anderem aufgrund ihrer weltlichen Einstellung in einer religiös geprägten Gesellschaft ausgestossen wurden. Auch die Geschlechtszugehörigkeit, insbesondere in patriarchalisch gegliederten Gesellschaften, in denen Frauen wie Besitz erworben und für sexuelle Zwecke zur Verfügung gestellt werden konnten, war eine Dimension der Ungleichheit, welche Weber in seinem Hauptwerk "Wirtschaft und Gesellschaft" beschreibt.
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