Qualität betrieblicher Gesundheitsförderung der Krankenkassen in Deutschland. Eine Analyse ausgewählter "Best Practice Projekte"
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
03.06.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
36
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.4 cm
Gewicht
68 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-97137-5
4 ArbSchG) gelegt wird sowie "psychische Belastungen bei der Arbeit" (
5 ArbSchG) mit in die Beurteilung von Arbeitsbedingungen einzuschliessen sind (BUK-NOG, 2013).Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) scheint daher zunehmend für Unternehmen der Bundesrepublik Deutschland an Bedeutung zu gewinnen. Dies geschieht nicht zuletzt aus gesetzlichem Zwang heraus, sondern auch aus anderen Motivationen wie z. B. dem Erhalt der Gesundheit der Belegschaft und damit der Produktionsfähigkeit (Badura et. al., 2010). So berichten der Medizinische Dienst des Spitzenverbandes Bund der Krankenkassen e. V. (MDS) und der GKV-Spitzenverband (2014) im aktuellen Präventionsbericht 2014, dass im Berichtsjahr 2013 ca. 10.000 Betriebe durch die betrieblichen Gesundheitsförderungsmassnahmen der Krankenkassen unterstütz worden sein. 54 Mio. Euro wurden allein für betriebliche Massnahmen der Gesundheitsförderung aufgewendet. Die Qualität der durchgeführten Massnahmen ist dabei von entscheidender Bedeutung. Investitionen in BGF zeigen zumeist erst einige Zeit später einen sichtbaren Erfolg, welcher sich in der Regel nicht mit eindeutigen harten Kriterien messen lässt, bzw. die direkte Kausalität durch die Komplexität der Zusammenhänge häufig nicht nachzuweisen ist (Ueberle & Greiner, 2010). Gleiches gilt für das Messen von psychischer Belastung.Daher erscheint es umso wichtiger bisher entwickelte und zum Teil evaluierte Standards in der BGF zu nutzen, um die Qualität der Massnahmen zumindest auf konzeptioneller Ebene zu sichern. Dieser Konzept-Qualität widmet sich unter anderem das European Network for Workplace Health Promotion (ENWHP). Das ENWHP hat u. a. sechs Kernkriterien für die Qualität der BGF benannt.In der vorliegenden Arbeit soll mithilfe dieser Qualitätskriterien des ENWHP folgende Fragestellung bearbeitet werden: Inwiefern erfüllen Best Practice Projekte betrieblicher Gesundheitsförderung der Krankenkassen in der BRD die Kriterien des Europäischen Netzwerks für betriebliche Gesundheitsförderung (ENWHP)? Dafür wurden für diese Arbeit 19 exemplarische Best Practice Projekte ausgewählt, die hinsichtlich der Fragestellung analysiert wurden und somit einen Einblick in die konzeptionelle Gestaltungspraxis betrieblicher Gesundheitsförderungsmassnahmen der Krankenkassen geben sollen.
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