Die Geschichte der Sklaverei Von den Anfängen bis zur Gegenwart
Aus der Reihe
marixwissen
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.06.2015
Verlag
MarixverlagSeitenzahl
192 (Printausgabe)
Dateigröße
1722 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783843804899
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts gilt Sklaverei als eine der schwersten Menschenrechtsverletzungen. Sklaverei gab es als gesellschaftliche und rechtliche Institution seit der Antike und bildete für verschiedene Kulturen bis in die Neuzeit hinein eine wichtige wirtschaftliche Grundlage. Erst seit der Zeit der Aufklärung konnte sich allmählich eine Antisklavereibewegung durchsetzen, die im 19. und 20. Jahrhundert grosse Erfolge erzielte. Doch wie Recherchen mutiger Journalisten und von Menschenrechtsorganisationen zeigen, gibt es Sklaverei offenbar noch heute. Schätzungen von Menschenrechts- und Antisklavereiorganisationen gehen weltweit noch immer von bis zu 30 Millionen modernen Sklaven aus! Das vorliegende Buch bietet eine historische Einführung und Darstellung der Problematik und begibt sich auf Spurensuche. Es beschreibt die Entwicklung der Sklaverei für verschiedene Kulturen - von der Antike bis in die Neuzeit. In übergreifenden Artikeln skizziert es den Umgang mit der Sklaverei in den Bereichen Religion, Philosophie und Wirtschaft. Ebenso macht es deutlich, welche Unterschiede es zwischen alter und moderner Sklaverei gibt.
Kundinnen und Kunden meinen
Ein grundlegender Beitrag zur…
ws aus Markdorf am 04.07.2018
Bewertungsnummer: 2726450
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein grundlegender Beitrag zur aktuellen Diskussion um Migranten aus Afrika!! Es stellt sich prinzipiell die Frage, was bei einer politischen Parteien Deutschlands das große "C" im Namen für eine Berechtigung haben soll? Spätestens nach der nicht immer ganz einfachen Lektüre der ohne Anmerkungen und ausführlichem Literaturverzeichnis 169 Seiten stellt sich die Frage nicht nur. Sie drängt sich förmlich auf. Denn mit die Ursachen für das Elend, dem Afrikaner verständlicherweise entkommen wollen, ist zum Einen der von den Europäischen Ländern intensivst betriebene Kolonialismus (sie "Die Unterwerfung der Welt; Wolfgang Reinhard,; C.H. Beck Verlag") und die daraus resultierende rücksichtslose Ausbeutung des "Schwarzen Kontinents". Und zum Zweiten gediehen die Profite, die sich aus dem Sklavenhandel ergaben, prächtig. Damit die Europäer auch noch andere Kontinente (Nord- und Südamerika, Karibik) gnadenlos ausbeuten konnten, wurden Menschen gebraucht, die die dazu notwendigen Arbeiten erledigten. Eben Sklaven, die in Afrika gefangen und verkauft wurden. Kaiser Karl V. hatte zwar 1503 die Einfuhr afrikanischer Sklaven untersagt, hob dieses Verbot jedoch 1517 wieder auf. Zitat Seite 80: "Das in Augsburg ansässige Handelshaus der Welser verpflichtete sich bereits im darauffolgenden Jahr, 4.000 Sklaven aus Afrika in die spanischen Kolonien nach Amerika zu transportieren." Naben den bekannten Fuggern besassen die Welser ein vergleichbar bedeutsames Handelshaus. Dass Augsburg in Bayern liegt, ist wohl bekannt... Vom Aufbau her beschreibt Martin Schneider alle Epochen von der Sklaverei in alten Kulturen Asiens über Ägypten, Griechenland, Rom bis hin zur Sklaverei im Nationalsozialismus und der modernen Sklaverei. Dabei gibt er jeweils einen zum Verständnis notwendigen kurzen geschichtlichen und politischen Abriss ehe er sich dem eigentlichen Thema Sklaverei zuwendet. Schon die etwas mehr als drei Seiten "Politik und Gesellschaft" im Kapitel "Sklaverei im Nationalsozialismus" und das Kapitel selbst rentieren die Ausgabe der 6,00 EUR!