Die k. u. k.-Monarchie in Krisen und Krieg 1908-1914/18
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
29.06.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
51 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-00229-6
Österreich-Ungarn befand sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts in einem Bündnis mit dem deutschen Kaiserreich. "Österreich-Ungarn war seit dem 7. Oktober 1879 mit Deutschland militärisch verbündet; 1881 wurde durch den Beitritt Italiens der Zweibund zum 'Dreibund' erweitert. [...]. Im Rhythmus von drei Jahren verlängerte sich der Zweibund, seit 1902, ohne explizite Aufkündigung automatisch." Dieser Vertrag sollte für Österreich-Ungarn im Hinblick auf den Ersten Weltkrieg enorme Folgen haben.
Andererseits waren die anderen europäischen Grossmächte Frankreich, England und Russland miteinander in der Entente verbündet. "...,1907 schloss St. Petersburg [Russland] einen 'Entente-Vertrag' mit England im Mittleren Osten ab." Diese Bündnissysteme sollten die Grundlage für die späteren Konflikte geben.
Die Doppelmonarchie war auch schon vor 1908 in gewisse Spannungen involviert, vor allem der Konflikt mit Serbien entwickelte sich immer deutlicher, vor allem, als sich in Serbien die Machtbefugnisse veränderten. "In Belgrad [Hauptstadt von Serbien] war im Jahre 1903 König Alexander Obrenovic gestürzt [...] und ermordet worden. [...]. Er [Petar Karadjordjevic] und die mit der Regierung betraute Radikale Partei unter Nikola Pasic beendeten die österreichfreundliche Politik, verschrieben sich ganz der grossserbischen Idee und warben um die Unterstützung Frankreichs und Russlands." Hier wird die drohende Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten deutlich. Österreich-Ungarn möchte seine Grossmachtstellung auf dem Balkan beibehalten und Serbien wollte aber auch zur Grossmacht in diesem Gebiet aufsteigen. Dieser Konflikt kam in dieser Epoche zum ersten Mal 1906 zu Tage. "Eine bedenkliche Zuspitzung erreichte diese kritische Entwicklung mit dem 'Schweinekrieg' von 1906, der dem Ablauf eines österreichisch-serbischen Handelsvertrages folgte. [...]
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