Das Fernbleiben in der ambulanten Drogentherapie Eine Annäherung an ein weit verbreitetes Phänomen mittels quantitativer Analyse
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.08.2015
Verlag
AV AkademikerverlagSeitenzahl
128
Maße (L/B/H)
22/15/0.9 cm
Gewicht
188 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-639-84265-4
Sucht kann als ein Prozess zunehmender Reduktion der zu Verfügung stehenden Möglichkeiten verstanden werden. In diesem Verständnis wäre die Zielsetzung einer Drogentherapie, Betroffene dahingehend zu unterstützen, dieser destruktiven Entwicklung entgegenzuwirken und den Handlungsspielraum wieder zu erweitern. Als Folge der vorhandenen Einengungen steht die Behandlung allerdings stets selbst in Frage: Immer wieder bleiben Betroffene vorübergehend oder dauerhaft der Therapie fern. Diese Arbeit nähert sich diesem Phänomen anhand einer Auswertung der Abschlüsse eines Jahrganges einer grossen ambulanten Drogentherapieeinrichtung in Österreich. Es wird dargestellt, wie häufig Therapien durch ein Fernbleiben unterbrochen werden, zu welchen Zeitpunkten sowie nach welcher Dauer diese Behandlungen durchschnittlich enden. Ebenso wird untersucht, ob ein erhöhter Anteil an versäumten Terminen im Behandlungsverlauf als Indikator für ein späteres Fernbleiben dienen kann. Der mögliche Zusammenhang zwischen einer Benzodiazepinabhängigkeit sowie einer besonders prekären sozialen Lage und Fernbleiben wird diskutiert. Aus all dem ergeben sich Ansätze, wie mit Fernbleiben gearbeitet werden kann.
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