Warum haben Zensuren so wenig mit dem tatsächlich Gelernten zu tun? Theorien und Probleme pädagogischen Handelns
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
27.10.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-03517-1
Die Schüler können durch Zensuren ihre Leistungen mit anderen Klassenkameraden vergleichen, sich dadurch besser motivieren und einen Anreiz bekommen leistungsstärker als andere zu werden. Lehrer erfahren durch ihre Zensurengebung eine berufliche Bestätigung, wie gut sie den Unterrichtsstoff vermitteln können. Auch die Eltern haben ein grosses Interesse an den Zensuren ihrer Kinder, denn nicht der Elternabend ist das Hauptkommunikationsmittel zwischen den Eltern und der Schule, sondern die Notengebung.
Noten und vor allem Beurteilungen begleiten Menschen ihr Leben lang, dadurch lernen sie sich selbst und ihre Leistung besser kennen, einzuschätzen und zu bewerten. Ausserdem dienen Bewertungen für den einen als unabdingbar sinnvolles Instrument der Kontrolle und für den anderen sind Zensuren nichts anderes als ein Druckmittel, welches leistungsschwache Schüler bestraft.
Doch inwieweit entsprechen Zensuren der tatsächlichen Leistung und wer garantiert, dass Noten nicht nur subjektiv vergeben werden? Mit diesen Problemen beschäftigten sich in den vergangenen Jahrzehnten unzählige Pädagogen. In vielen wissenschaftlich-literarischen Texten wird die Unwahrheit über die erbrachten Schulleistungen, die die Zensurengebung mit sich bringt, aufgezeigt.
In der folgenden Arbeit wird die Zensur mit ihrer Entwicklung und ihren Funktionen sowie eine Gegenüberstellung von Zensuren und Wissen im Mittelpunkt stehen. Dies dient zur Klärung der Kernfrage: "Warum haben Zensuren so wenig mit tatsächlich Gelernten zu tun?" Um dieses Problem zu vermeiden, wird längst nach leistungsfähigen Alternativen zu Noten gesucht, aber dies stellt sich als überaus schwierig heraus. Zusätzlich wird die Sichtweise bezüglich der Sinnhaftigkeit der Notengebung, die geprägt von Diskussionen über gerechte Noten ins Unendliche geht, von dem Pädagogen Hermann Giesecke reflektiert.
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