Strahlenforschung Bio- und Risikopolitik der DFG, 1920-1970
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
27.10.2015
Verlag
Franz Steiner Verlag GmbHSeitenzahl
505 (Printausgabe)
Dateigröße
3576 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783515110174
Die Strahlenforschung hat das 20. Jahrhundert geprägt. Strahlen kamen in Wissenschaft, Medizin, Industrie und Rüstung zur Anwendung. Was waren die Entstehungsbedingungen und wer die Akteure dieser Schlüsseltechnologie? Welche Rolle spielte dabei die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), eine der einflussreichsten deutschen Wissenschaftsorganisationen? Unabhängig vom politischen System förderte die DFG das Bestreben, die Naturkraft der Strahlen zu bändigen, zu steigern und nutzbar zu machen. Ob es um die Krebsbekämpfung, die UV-Bestrahlung von Stadtkindern, die Erzeugung von radioaktiven Stoffen, das nationalsozialistische Atomprogramm, den Strahlenschutz im Kalten Krieg oder die Entstehung der Molekularbiologie aus dem Kapital des Atomzeitalters ging - die Geschichte der Strahlenforschung deckt eine weitgehend unbekannte Seite der DFG auf: die Entwicklung der DFG zu einer bio- und risikopolitischen Institution.
Alexander v. Schwerin ist Wissenschafts- und Technikhistoriker und hat über Genetik und Humangenetik im Nationalsozialismus gearbeitet. Seine Forschungsschwerpunkte sind Risikopolitik in der Bundesrepublik sowie die Geschichte der Molekularbiologie und Biotechnologie. Er unterrichtet an der TU Braunschweig Wissenschafts-, Technik- und Pharmaziegeschichte und ist Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte.
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