Die bisher nur den esoterischen Kreisen bekannte Lehre Jiddu Krishnamurtis wird hier auf ihren philosophischen Gehalt hin untersucht. Diese Untersuchung findet in der Form eines Vergleichs mit Edmund Husserls Phänomenologie statt und führt zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass in Krishnamurtis Lehre Epoché, Reduktion und Intentionalität in einer anderen «Sprache» und philosophischen Situation verhüllt vorhanden sind. Sie bringt auch ans Licht, wie das «Sehen» bei beiden Philosophen eine wichtige Rolle spielt, und zeigt den Unterschied im Gottesbegriff und in dem Bereich der Ethik.
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