Liebe und Betrug im Nibelungenlied
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.11.2015
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
62 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-09579-3
Doch ausserhalb der germanistischen Fachsprache klingt das Wort eher fremd, unnatürlich oder ironisch und man verbindet mit ihm schnell die Vorstellung einer komisch reglementierten "Liebe", welche an eine vergangene Gesellschaftsform gebunden ist. Ähnlich verhält es sich mit der Rache und dem Betrug, zwei weiteren, wichtigen Bestandteilen des "Nibelungenliedes". Auch sie sind in der heutigen Gesellschaft leider von grosser Bedeutung, begegnen uns regelmässig in den Medien und bilden oft die Thematik von Filmen, Seifenopern oder Romanen. Doch erwartet uns im "Nibelungenlied" eine andere Form von Betrug als die, die wir aus der modernen Gesellschaft kennen, oder hat sich der Begriff in den letzten Jahrhunderten überhaupt nicht verändert?
Da die Minne und der Betrug also zwei sehr wichtige Begriffe in der höfischen Dichtung sowie in der modernen Gesellschaft darstellen, erscheint es mir als angemessen, diese Thematik in meiner Bachelorarbeit zu behandeln. Nachdem zuerst die Grundlagen der minne und des Betrugs geschafft werden und sich herausstellen wird, ob die Liebe im Mittelalter wirklich so eigenartig reglementiert war, wird in der vorgelegten Arbeit näher erläutert werden, wie es überhaupt zu dieser Rache im "Nibelungenlied" gekommen ist und welche Rolle die Minne hierbei gespielt hat. Die Untersuchung konzentriert sich vorrangig auf den ersten Teil des "Nibelungenliedes".
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