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Sungs Laden Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2017

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18.8/12.9/2.2 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

19. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30566-9

Beschreibung

Rezension


Federleicht und liebenswert erzählt dieser Roman auch die Geschichte einer vietnamesischen Gastarbeiterfamilie, die zu einer wichtigen Institution im Berliner Alltag geworden ist. Unser Roman gegen Schlecht-Wetter-Laune! ("Camberger Anzeiger")
"Während die einen das Thema Integration in Dauerschleife diskutieren, schreiben andere hervorragende Bücher über internationale Neu-Berliner.
"ein Sommer-Roman mit Tiefgang für jede Lebenslage" ("Neue Westfälische")
"Der Bestseller von Karin Kalisa ist ein Sommer-Roman mit Tiefgang für jede Lebenslage. Mit Wärme, Witz und Lust an kleinen Wundern erzählt Karin Kalisa von traumhaften Verwandlungen im Berlin unserer Tage." ("super.lese.helden (Blog)")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2017

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18.8/12.9/2.2 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Seidengrau

Auflage

19. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30566-9

Herstelleradresse

Droemer Taschenbuch
Landsberger Straße 346
80687 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine wunderbare kleine Utopie ist Karin Kalisa da gelungen! Als die ältere Vietnamesin Hien ihren Enkel in die Berliner Kiez-Schule im Prenzlauer Berg zu einer kulturellen Veranstaltung begleitet, löst sie einen multikulturellen Dominoeffekt im Viertel aus. Ist das herrlich zu lesen. Leicht und beschwingt und es wäre so wunderbar, wenn die Welt so ticken würde. Lassen Sie sich verzaubern, bei mir ging es ganz schnell!

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine vietnamesische Großmutter lässt auf einer Schulveranstaltung ihre alte Holzpuppe von ihrem eigenen Leben als Vertragsarbeiterin in der DDR erzählen. Ab da wird das Leben am Prenzlauer Berg in Berlin völlig auf den Kopf gestellt. In Sungs Laden treffen sich alle Bewohner des Viertels und lassen uns teilhaben an der großen Leichtigkeit, die diese märchenhafte Geschichte plötzlich durchzieht. Eine ansteckende Utopie, denn sie geht uns alle an, erzählt sie doch von Toleranz und Integration. Ein Buch zur Ermutigung und gegen unsere momentane Hilflosigkeit!

  • Xirxe

    aus Bad Pyrmont

    5/5

    30.12.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Es gibt Bücher, da möchte man…

    Es gibt Bücher, da möchte man am liebsten ewig weiterlesen und noch viel lieber selbst Teil dessen sein, von dem da erzählt wird. ‚Was man von hier aus sehen kann‘ von Mariana Leky gehört für mich beispielsweise in diese Kategorie und ‚Sungs Laden‘ reihe ich direkt daneben ein

  • Andrea Karminrot

    aus Berlin

    5/5

    23.01.2019

    Buch (Taschenbuch)

    Alles fing mit einer Wasserpuppe an

    In meiner Stadt Berlin, gibt es unglaublich viele Menschen, die hier nicht geboren sind. Sie sprechen unsere Sprache nur mäßig und kamen hier her, weil es in ihrem Land unerträglich war und sie sich ihres Lebens nicht sicher sein konnten. Sie kamen, als die Stadt noch geteilt war und lebten in engen Wohnheimen in schlechter Qualität. Die „Vietnamesen“ oder „Fidschis“, wie sie abfällig genannt wurden, arbeiteten in Fabriken für wenig Geld. Und als die Deutschen sich wieder zusammenfügten, standen die Zugezogenen auf der Straße und konnten weder in ihr eigenes Land zurück, noch konnten sie einen „normalen“ Job annehmen, da sie selten die deutsche Sprache sprachen. Viele kamen auf die „schiefe“ Bahn oder verkauften billige Zigaretten an Menschen, die die Vietnamesen nicht einmal richtig ansahen. Da hatten die Eltern von Sung Glück, denn Dete, die Hebamme, half dem Pärchen einen kleinen Laden aufzumachen, nachdem sie den Beiden schon geholfen hatte, ihren Sohn auf die Welt zu bringen. Was ich gelesen habe Eine kleine mitreißende Geschichte, in einem etwas fiktiven Berlin! Wäre es nicht schön, wenn es tatsächlich so wäre, wenn es ein Miteinander ohne Hass gäbe. Karin Kalisa erzählt eine leicht zu glaubende Münchhausen-Geschichte, die so liebevoll erzählt ist, dass man sich wünscht, sie wäre wahr! In dem Buch kommt ein kleiner Stein ins Rollen, der es möglich machen könnte, dass ein Zahnarzt, einfach nur aus Nächstenliebe, die nicht versicherten Asiaten behandelt oder die Ordnungshüter sich verpflichtet fühlen, dem netten Vietnamesen, den Imbiss gegenüber dem Spielplatz, zu gestatten, weil frisches Obst und Gemüse so viel gesünder ist, als die olle Currywurst. Bezaubernd beschreibend, zog mich die Autorin mit. Meistens lächelte ich bei der Erzählung und immer wieder staunend, ob der interessanten Schreibweise, des Romans. Am Ende war ich traurig, dass die Geschichte schon zu Ende war. Ich habe die 246 Seiten in zwei Tagen verschlugen und mochte das Büchlein kaum aus den Händen legen. Einige Sätze haben mich zum Lachen gebracht. Die Autorin wies in ihrem Roman darauf hin, dass man doch nur in Berlin geblieben oder hergezogen sei, weil es dort so viel lustiger und freier zugehen würde, als in so manch anderer Stadt. Man kann in Berlin... eine Sitzgruppe mit der U-Bahn transportieren, ohne dumm angequatscht zu werden… (Seite 183) Daran sollten wir uns erinnern, wenn wir dieses Buch zur Hand nehmen. Sollten uns daran erinnern, dass es einfach spannend und inspirierend ist, mit fremden Menschen, woher auch immer sie stammen, ins Gespräch zu kommen. Uns ihre netten Angewohnheiten zu eigen machen, um unserer Stadt weiterhin den Anstrich des Besonderen zu geben! Toleranz üben und Spaß haben. Auf den letzten Seiten findet man einige Hinweise auf Literatur, die ich mir unbedingt noch einmal ansehen möchte. Wusste ich doch so vieles nicht, über das Leben der Vietnamesen in Berlin. Wie sie hier her gekommen sind und unter welchen Bedingungen sie hier lebten (und immer noch leben) Dass sie hier keine Kinder zur Welt bringen durften und viele kein Deutsch können, immer noch nicht.

  • Bewertung

    5/5

    16.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Wunderschön

    Das ist ein Buch, das echt die Seele wärmt und dabei auch noch klug und unterhaltend ist. Ein bisschen ist es wie ein Berliner Sommermärchen: im Prenzlauer Berg beginnt in der Schule die "weltoffene Woche" und letztendlich wird das ganze Viertel angesteckt und guckt mal über den Tellerrand. Zu guter Letzt findet sogar so etwas wie eine kleine Revolution statt. Ganz nebenbei erfährt man auch noch viel über unsere vietnamesischen Mitbürger, die als Gastarbeiter in die DDR gekommen sind. Ich wünschte, unser Alltag würde ein bisschen mehr sein wie dieses äußerst empfehlenswerte Buch.

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