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Sungs Laden

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Beschreibung


Der Bestseller von Karin Kalisa ist ein Sommer-Roman mit Tiefgang für jede Lebenslage. Mit Wärme, Witz und Lust an kleinen Wundern erzählt Karin Kalisa von traumhaften Verwandlungen im Berlin unserer Tage. Ausgehend vom kleinen vietnamesischen Laden des studierten Archäologen Sung nimmt eine Völkerverständigung der ganz eigenen Art ihren Lauf. Urberliner und Nachkommen der vietnamesischen Vertragsarbeiter verbünden sich in einer spielerischen Alltagsrevolution: Brücken aus Bambus spannen zwischen den Häusern, Parkwächter tragen Kegelhüte, auf Brachflächen grünt exotisches Gemüse, und ein Zahnarzt macht Sonntagsdienst für Patienten aus Fernost. Das Unglaubliche geschieht: Gute Laune herrscht in der Metropole! Eine Utopie, natürlich. Aber von unserer Gegenwart gar nicht so weit entfernt.

"So leicht und beschwingt erzählt, so wohltuend warmherzig, dass man sich fragt, warum es eigentlich nicht häufiger solche wunderbaren kleinen Bücher gibt." Jan Ehlert, NRD Kultur

Karin Kalisa, geboren 1965, lebt nach Stationen in Bremerhaven, Hamburg, Tokio und Wien seit einigen Jahren im Osten Berlins. Sowohl als Wissenschaftlerin als auch mit dem Blick einer Literatin forscht sie in den Feldern asiatischer Sprachen, philosophischer Denkfiguren und ethnologischer Beschreibungen. Nach Karin Kalisas erstem Roman "Sungs Laden" erschienen ihre Wintererzählung "Sternstunde" und ihre weiteren Romane "Radio Activity" und "Bergsalz".

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2017

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18.8/12.9/2.2 cm

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.01.2017

Verlag

Droemer Taschenbuch

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

18.8/12.9/2.2 cm

Gewicht

223 g

Auflage

15. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-426-30566-9

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Bewertung am 06.10.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine wunderbare kleine Utopie ist Karin Kalisa da gelungen! Als die ältere Vietnamesin Hien ihren Enkel in die Berliner Kiez-Schule im Prenzlauer Berg zu einer kulturellen Veranstaltung begleitet, löst sie einen multikulturellen Dominoeffekt im Viertel aus. Ist das herrlich zu lesen. Leicht und beschwingt und es wäre so wunderbar, wenn die Welt so ticken würde. Lassen Sie sich verzaubern, bei mir ging es ganz schnell!

Bewertung am 06.10.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Eine wunderbare kleine Utopie ist Karin Kalisa da gelungen! Als die ältere Vietnamesin Hien ihren Enkel in die Berliner Kiez-Schule im Prenzlauer Berg zu einer kulturellen Veranstaltung begleitet, löst sie einen multikulturellen Dominoeffekt im Viertel aus. Ist das herrlich zu lesen. Leicht und beschwingt und es wäre so wunderbar, wenn die Welt so ticken würde. Lassen Sie sich verzaubern, bei mir ging es ganz schnell!

Vietnam in Berlin

Igelmanu66 aus Mülheim am 23.05.2021

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Sung«, sagte Hiền, als sie wieder in den Laden zurückging und den Besen an die Seite stellte, »bring doch mal vom Großmarkt ein paar nón lá mit, du weißt schon, die Kegelhüte.« »Wie viele?», fragte er zurück. »Ich denke achtzig«, sagte Hiền. Sung sah sie amüsiert an. »Du meinst acht«, sagte er. »Ich meine achtzig«, antwortete Hiền, »oder besser noch hundert, wenn du so viele bekommen kannst.« Hiền ahnt es früher als ihr Sohn Sung: Die Verwandlung des Prenzlauer Bergs in eine Art Little Vietnam wird zügig weiter fortschreiten. Sie selbst gab den Anstoß, als sie ihren Enkel in die Schule begleitete, um ein echtes vietnamesisches Kulturgut vorzustellen… Dieses Buch lag nun schon einige Jahre auf meinem SuB, weshalb ich gar nicht mehr so recht wusste, weshalb ich es mir überhaupt zugelegt hatte. Ich ließ mich also überraschen – und hatte viel Spaß dabei. Zunächst jedoch lernte ich einiges über das Leben der ehemaligen vietnamesischen Vertragsarbeiter in der DDR, ein recht trauriges Kapitel. Hier trifft der Leser auch erstmalig auf Hiền, die es schafft, mit ihrem Mann nach der Wende in Berlin zu bleiben und sich eine kleine Existenz aufzubauen. Die Hürden waren gewaltig und die Ängste auch. Wie es sein muss, mit dem Trauma des Vietnam-Kriegs im Hinterkopf von den Ausschreitungen in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen zu erfahren, mag ich mir nicht vorstellen. Ich habe beim Lesen richtig mit den beiden mitgelitten. War der Start ins Buch ziemlich bedrückend, so wird der Rest dafür umso schöner. Da konnte ich nämlich verfolgen, wie die Kulturen immer mehr verschmolzen, wie aus einem Nebeneinander ein Miteinander wurde. Wie zwischen Affenbrücken, Kegelhüten und vietnamesischem Wassertheater die Menschen alle ein wenig glücklicher wurden. Eine schöne Utopie, die zeigt, was möglich wäre. Fazit: Reichlich hochinteressante vietnamesische Kultur und eine Wohlfühlgeschichte. Hat Spaß gemacht!

Vietnam in Berlin

Igelmanu66 aus Mülheim am 23.05.2021
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

»Sung«, sagte Hiền, als sie wieder in den Laden zurückging und den Besen an die Seite stellte, »bring doch mal vom Großmarkt ein paar nón lá mit, du weißt schon, die Kegelhüte.« »Wie viele?», fragte er zurück. »Ich denke achtzig«, sagte Hiền. Sung sah sie amüsiert an. »Du meinst acht«, sagte er. »Ich meine achtzig«, antwortete Hiền, »oder besser noch hundert, wenn du so viele bekommen kannst.« Hiền ahnt es früher als ihr Sohn Sung: Die Verwandlung des Prenzlauer Bergs in eine Art Little Vietnam wird zügig weiter fortschreiten. Sie selbst gab den Anstoß, als sie ihren Enkel in die Schule begleitete, um ein echtes vietnamesisches Kulturgut vorzustellen… Dieses Buch lag nun schon einige Jahre auf meinem SuB, weshalb ich gar nicht mehr so recht wusste, weshalb ich es mir überhaupt zugelegt hatte. Ich ließ mich also überraschen – und hatte viel Spaß dabei. Zunächst jedoch lernte ich einiges über das Leben der ehemaligen vietnamesischen Vertragsarbeiter in der DDR, ein recht trauriges Kapitel. Hier trifft der Leser auch erstmalig auf Hiền, die es schafft, mit ihrem Mann nach der Wende in Berlin zu bleiben und sich eine kleine Existenz aufzubauen. Die Hürden waren gewaltig und die Ängste auch. Wie es sein muss, mit dem Trauma des Vietnam-Kriegs im Hinterkopf von den Ausschreitungen in Hoyerswerda und Rostock-Lichtenhagen zu erfahren, mag ich mir nicht vorstellen. Ich habe beim Lesen richtig mit den beiden mitgelitten. War der Start ins Buch ziemlich bedrückend, so wird der Rest dafür umso schöner. Da konnte ich nämlich verfolgen, wie die Kulturen immer mehr verschmolzen, wie aus einem Nebeneinander ein Miteinander wurde. Wie zwischen Affenbrücken, Kegelhüten und vietnamesischem Wassertheater die Menschen alle ein wenig glücklicher wurden. Eine schöne Utopie, die zeigt, was möglich wäre. Fazit: Reichlich hochinteressante vietnamesische Kultur und eine Wohlfühlgeschichte. Hat Spaß gemacht!

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