Produktbild: Besser Tiger als Schaf

Besser Tiger als Schaf Alex MacIntyre und die Geburt des Alpinstils im Himalaya. Ins Deutsche übersetzt und bearbeitet von Jochen Hemmleb

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.07.2016

Abbildungen

67 farbige und 10 sw. Abbildungen

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

23.2/16.1/3.8 cm

Gewicht

1042 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

One Day as a Tiger

Übersetzt von

Jochen Hemmleb

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-3546-8

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.07.2016

Abbildungen

67 farbige und 10 sw. Abbildungen

Verlag

Tyrolia

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

23.2/16.1/3.8 cm

Gewicht

1042 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

One Day as a Tiger

Übersetzt von

Jochen Hemmleb

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7022-3546-8

Herstelleradresse

Tyrolia GmbH, Verlagsanstalt
Exlgasse 20
6020 Innsbruck
Österreich
Email: auslieferung@tyrolia.at
Url: www.tyrolia-verlag.at

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  • Bewertung

    aus Tulfes

    3/5

    24.11.2016

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Besser Tiger als Schaf – die facettenreiche Biographie eines Ausnahmebergsteiger

    In diesem Buch folgen wir dem Lebensweg des Ausnahmebergsteigers, Juristen und Funktionärs beim BMC (British Mountaineering Council) Alex MacIntyre , der in seinem kurzen Leben von nur 28 Jahren mehr erlebt hat, als wahrscheinlich so mancher in seinem gesamten Leben. In 380 Seiten lässt der Autor und Bergfreund John Porter das Bild eines sehr lebendigen, spontanen, eigensinnigen und von Leidenschaft geprägten Mannes wiederaufleben, der sich nicht nur in der britischen Bergszene, sondern auch international durch zahlreiche Erstbegehungen und waghalsige Kletterabenteurer einen Namen machte. Gleichzeitig galt Alex MacIntyre als „enfant terrible“ der Bergsteigerszene: Mit seinem unangepassten und widersprüchlichen Verhalten polarisierte er Zeit seines Lebens, letztendlich wurde ihm sein Ehrgeiz und der Wunsch, „der beste Bergsteiger der Welt zu werden“ zum Verhängnis. Ein einzelner Stein löste sich an der Südwand der Annapurna und löschte das kurze, intensive Leben von Alex MacIntyre aus. Der Autor John Porter beschreibt in 29 Kapiteln nicht nur den Werdegang von Alex MacIntyre, sondern wirft gleichzeitig auch einen Blick auf die Geschichte des britischen Bergsteigens in den 70er und 80er Jahren. Neben ausführlichen und pointierten Beschreibungen der Bergsteigerszene in Großbritannien, widmet sich der Autor immer wieder auch ethischen Fragen, die Bergsteiger bis heute beschäftigen: Wie weit soll Kommerz am Berg gehen? Wie weit soll der einzelne Bergsteiger zu einem Teil der „Tourismusindustrie“ verkommen? Insgesamt ist das Buch recht interessant und kurzweilig zu lesen, einzelne Anekdoten über die wilden 70er Jahre regen zum Schmunzeln an. Dennoch ist es meines Erachtens aber weit davon entfernt, als eines der„spannendsten Bergbücher ever“ bezeichnet zu werden, wie der Klappentext wirbt. Dafür versteht es mich als Leser streckenweise zu wenig zu packen, der Funke ist in vielen Kapiteln (etwa in jenen, in welchen über den BCM berichtet wird), nicht übergesprungen, so dass ich diese Seiten letztendlich überblätterte. Gerne hätte ich dafür noch mehr über den Menschen Alex MacIntyre erfahren, der trotz der zahlreichen und unterschiedlichen Facetten, die Porter aufzuzeigen versucht, dennoch blässlich bleibt – und wenig greifbar.

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