Rezension
»Nie gefällig, stets kritisch im besten aller Sinne, lädt dieses Buch immer wieder ein zum Nachdenken und zur bewussten Wahrnehmung dessen, was im Alltag des sozialen Bereichs gesprochen und vor allem wie dort gehandelt wird.Ein Buch der dauernden Aufklärung, in dem es letztlich auch darum geht, dazu beizutragen, die Wiedererwärmung der Gesellschaft nicht aufzugeben.
»Das Wörterbuch nimmt sich eines wichtigen Aspekts an: die kritische Auseinandersetzung mit den etablierten oder vielleicht auch oft nur scheinbar klaren Begriffen, die in einer Fachkultur verwendet werden. Durch die völlig unterschiedliche Auseinandersetzung mit den Begriffen wird das Wörter- eher zu einer Art Lesebuch, die das eigene Denken anregt und von Disziplin wie Profession selbstkritisch wahrgenommen werden sollte.« ("Nikolaus Meyer, Der Pädagogische Blick, 3 (2017)")
»Eine Anregung für die Diskussion über ›gutes Leben bis zuletzt‹ ist diese Streitschrift [...] allemal – wie auch ein wichtiges Plädoyer für eine achtsame Sprache abseits technokratischen Jargons.« ("Doris Helmberger, Die Furche, 22 (2017)")
»Alle, die es satt haben, die Invasion von Plastikwörtern aus Industrie und Ökonomie in die soziale Pflege kritiklos hinzunehmen, wird dieses Buch sehr interessieren.« ("Renate Schernus, sozialpsychiatrische informationen, 48/2 (2018)")
»Provokant.
»Eine spannende Intervention.« ("Martin A.
»Ein lesenswertes, spannendes Buch.« ("Burkhard Plemper, Dr. med. Mabuse, 230 (2017)")
Portrait
Reimer Gronemeyer ist Professor für Soziologie an der Justus-Liebig-Universtität Giessen. In seiner Forschung beschäftigt er sich mit den Fragen des Alterns in der Gesellschaft. Sein Schwerpunkt liegt dabei auf Demenz, der Hospizbewegung und der Palliative Care. Er ist Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender der Aktion Demenz e.V. .Charlotte Jurk (Dr.) ist Sozialarbeiterin und Sozialwissenschaftlerin an der Hochschule Ludwigshafen.