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Nackter Mann, der brennt

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.08.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

223 (Printausgabe)

Dateigröße

1507 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518747988

Beschreibung

Rezension

»Sie müssen es lesen, dieses Buch.«
Elmar Krekeler, DIE WELT 02.08.2016

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

10.08.2016

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

223 (Printausgabe)

Dateigröße

1507 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518747988

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  • Bewertung

    aus Rubigen

    5/5

    20.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Beklemmend spannend!

    Dieser Ani-Band hat mich, je länger ich am lesen war, beklommen gemacht; doch irgendwie hat er auch grosses Verständnis in mir geweckt für den Protagonisten. Alles in Allem: ein gern gelesenes Buch.

  • Bewertung

    5/5

    17.09.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wenn aus Opfern Täter werden

    Nach Jahren, in denen er versucht hat sein Leben mehr oder weniger in den Griff zubekommen, kehrt „Ludwig“ zurück in sein Heimatdorf. Äußerlich vollkommen verändert nimmt er unerkannt Rache an den Menschen die ihm und seinen Freunden damals grausame Dinge angetan haben. Unter dem Deckmantel der Verschwiegenheit eines ganzen Dorfes, fühlten sich geistliche Vertreter sowie hoch angesehene Mitbürger sicher. So sicher das sie selbst vor einem Mord nicht zurückschreckten. Bewegend und emotional nimmt sich Friedrich Ani in diesem Roman des Themas Mißbrauch an.

  • Uli Geißler

    aus Fürth

    4/5

    13.01.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zu späte glücklose Befreiung

    Es war vermutlich nicht leicht, die unerträglichen Erfahrungen des Protagonisten zu dessen Kinderzeit ausgerechnet noch in Heiligsheim erträglich zu formulieren. Daher braucht sogar die fiktive Hauptperson Coelestin ("der Himmlische") ein Pseudonym. Als Ludwig Dragomir kehrt der ehemals missbrauchte Bub vierzig Jahre nach den schrecklichen Geschehnissen im Gemeindewald in sein Heimatdorf zurück und lässt seiner Wut geplant, gezielt und doch unnachgiebig ihren Lauf. Menschen verschwinden, sterben, so wie der kleine Hans damals, der nach dessen Androhung, von dem ungezügelten und menschliche Werte außer Acht lassenden Treiben zu berichten, auf freier Strecke aus einem Auto ausgesetzt und dann mehrmals überrollt wurde. Getrieben von eigenen Schuldgefühlen, seinen Altersgenossen damals nicht geholfen zu haben einerseits, seiner brennenden und nicht mehr zurück zu haltenden Wut andererseits setzt „Luggi“ wie er noch heute von den Widerlingen genannt wird, seinen unaufhaltsamen Genugtuungs- und Rachefeldzug um. Täter von damals sterben offiziell als Unfälle wahrgenommen unerwartet und nicht mal die nach dem ersten Fall ermittelnde Kommissarin Anna kann dem Geheimnis wirklich auf die Spur kommen. Der Roman fesselt thematisch, berührt schnell und tief. Fast unreflektiert und in gewisser Weise Gedankenlos folgt man den unweigerlichen Geschehnissen, bleibt ohne Emotion für die Getöteten, aber auch anfängliches Verständnis für den Akteur wandelt sich schnell. Unbefriedigt über den sinnlosen und tragischen Versuch Dragomirs, sich genugtuend von Schuld aber auch Erniedrigung zu befreien, entwickelt sich mehr und mehr das ungute Gefühl, dass nichts mehr geheilt werden kann. Es bleibt nur übrig, was grausam war und grausam ist. Die trotz aller Tragik gegebene Spannung stören eingestreute frei assoziative Aufzählungen von Ludwigs Gedanken den Lesefluss. Es sind einfach Gedanken, die ungefasst erscheinen und somit das „Eintauchen“ in die Geschichte mühsam machen. Irgendwie bleibt man draußen, liest weitestgehend distanziert fast wie einen Wochenmagazinartikel über die Geschehnisse. Zu weit weg und zu wenig nachvollziehbar entwickelt sich der Roman dann doch ohne ausreichend empathische Anknüpfungspunkte.

  • Joschne

    aus Sittensen

    4/5

    08.02.2018

    Hörbuch (CD)

    +++Wie aus Opfern Täter…

    +++Wie aus Opfern Täter werden+++ Im Alter von vierzehn Jahren flieht ein Junge aus dem süddeutschen Dorf Heiligsheim. Vierzig Jahre später kehrt er als Ludwig, »Luggi« Dragomir zurück: Alkohol, Drogen und alle gegen sich und die anderen ausgefochtenen Kriege in Berlin verhinderten nicht das ständige Wiederleben des Missbrauchs seiner Spielkameraden und seiner selbst durch die Honoratioren von Heiligsheim. Die Schuldgefühle, diese Jungen nicht beschützt zu haben, treiben ihn an: »Je mehr Zeit ich im Dorf verbrachte, desto mehr Kinder kamen zurück und scharten sich in meinem Kopf ums schwarze Brot der Erinnerung.« Seit seiner Anwesenheit verschwinden gleich mehrere ältere Herren, einige werden tot aufgefunden – ob durch Unfall oder Mord, das versucht Kommissarin Anna Darko herauszufinden. Dabei gerät auch Ludwig ins Visier, da er ein Verhältnis hat mit der Ehefrau eines der Vermissten, den er als Gefangenen im eigenen Haus malträtiert. Denn in Ludwig Dragomir hatte Wut die Oberhand erlangt, und nun »durfte sie brennen«: »Da stand ich, am Rand der Nacht, zum Morden geboren, zum Sterben bereit und starb nicht und mordete noch lang nicht genug.« Wie aus Opfern Täter werden, in welcher Weise dieser unaufhaltsame, alle Grenzen der Grausamkeit sprengende Prozess abläuft – dies erzählt Friedrich Ani, der Meister des Noir, einfühlsam, überraschend und bis ins kleinste Detail und auf eine Weise, die ihresgleichen nicht hat.

  • Bewertung

    4/5

    10.08.2017

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Harte Kost, interessantes Thema....

    Harte Kost, interessantes Thema. Nicht für jedermann ein geeigneter Roman und anfangs sehr schwer. Doch er hat eine sehr starke Überzeugungskraft, den Leser doch noch abzuholen.

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Bewertungen (6)

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