Die Kapitalanforderungen nach Basel II und III. Folgen für Finanzinstitute und Kritikpunkte
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
29.03.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
779 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668181922
Diese Bankenpleite galt damals als die grösste der deutschen Nachkriegsgeschichte. Derartige Zwischenfälle nahmen auch international zu. In Erkenntnis der Wichtigkeit eines funktionierenden und sicheren Bankensystems und in Ermangelung internationaler Übereinkommen haben es sich die europäischen Regierungen zur Aufgabe gemacht, ein einheitliches Sicherheitssystem zu entwickeln, zu integrieren und zu kodifizieren. Dies sollte die Stabilität des Bankensektors zumindest in Europa gewährleisten.
Aus dieser Forderung nach Stabilität entstanden bis zuletzt drei angewandte Regelwerke, aus welchen sich die derzeitigen Finanzkennzahlen der Banken als Pakete entwickelten: 1974 wurde der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht gegründet, 1988 wurde Basel I beschlossen (seit Ende 1992 gültig), 2004 folgte Basel II (seit 2006 gültig) und 2010 schliesslich Basel III (seit 2014 gültig).
Die in diesen Paketen festgelegten Finanzkennzahlen stellen überwiegend Mindestanforderungen dar. Sie beziehen sich auf Hinterlegung bestimmter Kapitalarten, um mögliche Insolvenzen von Banken, die aus Schuldnerausfällen resultieren können, zu verhindern. Im Fokus dieser Hausarbeit stehen die Folgen und die Kritikpunkte aus den Vorgaben der Reformpakete von Basel II und Basel III. Sie werden in den Kernpunkten mit ihren Kapitalanforderungen und verbleibenden Verordnungen vorgestellt.
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