Namensmythologie Studien zu den Aufzeichnungen und poetischen Werken Elias Canettis
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
20.02.2017
Verlag
De GruyterSeitenzahl
644
Maße (L/B/H)
23.6/16/4.1 cm
Gewicht
1082 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-11-050062-2
Elias Canetti hat sich beinahe sein ganzes Leben lang von Namen faszinieren lassen und sich immer wieder von Neuem gefragt: „Was ist in einem Namen?“ Seine Aufzeichnungen dokumentieren die vielfältigen Antworten auf diese Lebensfrage und belegen eindrucksvoll ihre Verwurzelung im mythischen Denken. Canetti erweist sich als ein reflektierender Mythomane, der vom Wahrheitsgehalt des Namens überzeugt war. Da er Namen zudem eine hohe poetologische Bedeutung zugemessen hat, versuchte er stets, den passenden Namen für seine Figuren zu finden. Die vorliegende Studie unternimmt es erstmals, Elias Canettis theoretische und praktische ‚Arbeit am Namen‘ systematisch und auch über Gattungsgrenzen hinweg zu untersuchen. Indem sie eine Fülle unbekannter Dokumente einbezieht, macht sie darüber hinaus die grosse interpretatorische Relevanz des Züricher Nachlasses deutlich. Die Werke eines der wichtigsten deutschsprachigen Dichter des 20. Jahrhunderts erscheinen so in ganz neuem Licht.
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