Wenn Stress krank macht. Das Burnout-Syndrom in sozialen Arbeitsfeldern
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
16.06.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
28
Maße (L/B/H)
21/14.8/0.3 cm
Gewicht
56 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-668-23271-6
Teil II behandelt Bewältigungs- und Präventionsmöglichkeiten von berufsindiziertem Stress und Burnout.
"Burnout", der englische Begriff für "Ausbrennen", (Fengler 1992, S. 103) gilt als langwieriger Prozess und wird als "schleichend beginnender oder abrupt einsetzender Erschöpfungszustand körperlicher, geistiger oder gefühlsmässiger Art" (Fengler 1992, S. 103) beschrieben. In der Medizin wird Burnout als "psychovegetativer Erschöpfungszustand" definiert.
Burnout kann bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt sein. Durch eine Vielzahl unterschiedlicher Symptome gilt Burnout als Syndrom bzw. "Sammelsurium von möglichen schwächeren oder stärkeren Symptomen" (Kolitzus 2003, S. 20), was es u.a. so schwierig macht, eine einheitliche Definition zu finden.
Burnout kann sich in mehreren Stufen entwickeln.
Die Symptome sind anfänglich meist psychischer Natur, z.B. in Form von Depressionen, Unlust und Schlafstörungen. Reizbarkeit, Misstrauen sowie ein Gefühl des Versagens und der Überforderung werden ebenfalls zu bekannten Burnout-Symptomen gezählt.
Als weitere Symptome gelten Energieverlust, körperliche, geistige und emotionale Erschöpfung, reduzierte Leistungsfähigkeit, psychosomatische Beschwerden, Kontaktvermeidung, Gereiztheit und Gleichgültigkeit etc
Häufig führt berufsindizierter Stress zu Libidomangel, wodurch sich der Betroffene in verstärktem Alkohol- und Zigarettenkonsum und durch das Aufbürden von noch mehr Arbeit Ablenkung sucht.
Darüber hinaus sind Selbstmitleid, Schuld- und Schamgefühle tägliche Begleiter von Burnout-Betroffenen.
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