Die Rolle des Frontalunterrichts in Forschungstheorie und Unterrichtspraxis. Welche Einsatzmöglichkeiten bieten sich im modernen Geschichtsunterricht?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
02.03.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
368 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668163683
Im Bildungswesen fordern moderne Reformbestrebungen immer mehr eine Öffnung für neue Methoden und legen dabei besonderen Wert auf konstruktivistisches und individualisiertes Lernen. Bei Hilke Günther-Arndt bedeutet dies, dass der Geschichtsunterricht nach einer besseren Strukturierung verlangt, Schüler und Schülerinnen Bedarf an individueller Förderung haben und die Realisierung von kooperativem Lernen.
Richtet man einen Blick auf die Lehrmethodenforschung, so zeigt diese ein starkes Übermass an Forschungsliteratur mit dem Schwerpunkt auf neuere und offene Lehr-Lernkonzepte, wie etwa dem projektförmigen Unterricht.
Der Frontalunterricht als Forschungsgegenstand wird demgegenüber lediglich marginal behandelt und geht meist mit einer äusserst negativen Konnotation einher. Eine überraschende Tatsache, denn trotz schwerwiegender Kritik, sowohl in der didaktischen als auch in der pädagogischen Literatur, zeigt der Frontalunterricht eine deutlich überwiegende Präsenz in der alltäglichen Unterrichtspraxis.
Diese offenbare Widersprüchlichkeit zwischen der theoretisch-didaktischen Forderung und der tatsächlichen unterrichtspraktischen Anwendung soll in der vorliegenden Arbeit als Initiation dienen, um den Frontalunterricht sowohl hinsichtlich seiner Forschungspräsenz als auch seiner konkreten Einsatzmöglichkeiten im Geschichtsunterricht zu untersuchen.
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