Implizite und explizite kognitive Einstellungen von Lehrkräften am Berufskolleg in Bezug auf Schüler mit Migrationshintergrund Eine empirische Untersuchung
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.02.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
70 (Printausgabe)
Dateigröße
668 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668145108
Der Wandel in eine zunehmend heterogen geprägte Gesellschaft spiegelt sich konkret in multikulturellen Klassen mit Schülern aus unterschiedlichen ethnischen Minderheiten (Geissler & Weber-Menges, 2008). Bereits im Jahr 2000 zeigte sich, dass Migranten in der Schule verheerend schlechtere Leistungen aufwiesen (Butterwegge, 2007). Der Aspekt einer möglichen Bildungsbenachteiligung rückt dabei zunehmend in das Zentrum bildungspolitischer Diskussionen und gesellschaftspolitischer Verantwortung (Auernheimer, 2013). Studien wiesen nach, dass eine Bildungsbenachteiligung auch durch ihre verantwortlichen Akteure entsteht (Glock, Kneer, Kovacs, 2013; Kirsten & Granato, 2007).
Dabei spielen die vorurteilsbehafteten Einstellungen von Lehrern in der schulischen Benachteiligung von Kindern aus ethnischen Minderheiten eine essentielle Rolle für den schulischen und später beruflichen Leistungs(miss)erfolg (Vgl. van den Bergh, Denessen, Hornstra, Voeten & Holland 2010).
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist es, zu überprüfen, welche impliziten und expliziten Einstellungen von Lehrern am Berufskolleg gegenüber Schülern mit Migrationshintergrund existieren und wie sie sich im Vergleich zu denen gegenüber Schülern ohne Migrationshintergrund unterscheiden. Diesem Kontext wird im Rahmen einer eigenen empirischen Studie an mehreren Berufskollegs in Deutschland nachgegangen.
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