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Allein unter seinesgleichen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

31.12.2015

Verlag

Himmelstürmer

Seitenzahl

206 (Printausgabe)

Dateigröße

1216 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783863615666

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

31.12.2015

Verlag

Himmelstürmer

Seitenzahl

206 (Printausgabe)

Dateigröße

1216 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783863615666

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Die Welt hat sich verändert,…

rewa aus wien am 03.02.2019

Bewertungsnummer: 2754976

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Welt hat sich verändert, nachdem die Nazis erfolgreich den Krieg gewonnen haben und sie gemeinsam mit den Verbündeten Italien und Japan über viele Länder herrschen. Wichtig ist dabei, dass deutsch als Weltsprache akzeptiert wird, dass Menschen, die nicht den Vorstellungen der Partei entsprechen ausgerottet werden. Besonders hart trifft es hierbei die sogenannten Untermenschen, die Parasiten, also Männer, die sich mit ihresgleichen vergnügen. So fällt es dem Jugendlichen Wolfgang anfangs schwer, mit sich und seinen verbotenen Gedanken zurecht zu kommen. Er spürt, dass ihn sein Schulkollege Nils mehr interessiert als ein Mädchen, aber er weiß, dass es verboten sein muss, weil es die Partei sagt. Erst als er im Buchladen des alten Herrn Rommler zu arbeiten beginnt und dort Magazine findet, die Männer in eindeutigen Posen zeigen und er das erste Mal das Wort - schwul- kennen lernt, beginnt er zu begreifen, dass es sehr wohl Männer mit den gleichen Gefühlen gibt, wie er sie hat. Währenddessen muss Karl, der heimlich Geschichten für diese Magazine schreibt und von seiner Kollegin Ursula sexuell bedrängt wird erkennen, dass er hier nie seine Neigungen in Frieden ausleben kann. Ebenso ergeht es dem Ausbildungsoffizier Ludwig Bruckner, der zwar auf der einen Seite Schwule verachtet, aber auf der anderen Seite sich selbst im Geheimen Befriedigung bei Männern holt. Was nie passieren hätte dürfen, ist aber passiert. Die Staatspolizei ist ihm auf die Schliche gekommen und aus dem ehemals vorbildlichen und ehrenwerten Offizier ist plötzlich ein Abschaum geworden. Aber er kann seine Haut retten, wenn er die schändlichen Autoren aufspüren und ausliefern kann. Doch da erkennt Ludwig, dass er in seinem Leben niemals wirklich frei war und es wahrscheinlich auch nie sein wird und er fasst einen folgenschweren Entschluss. ,,Allein unter seinesgleichen´´ ist ein spannender und aufwühlender ,,Was- Wäre -Wenn´´ Roman des Autors Christian Kurz aus dem Himmelstürmer Verlag. Ein grausames Szenario wird hier auf brutale Weise beschrieben. Eine Weltmacht, die auf der Grundlage basiert, dass das Volk einheitlich denkt, spricht und auch fühlt. Jedes Land, das okkupiert wurde, ist seiner Sprache, seiner Kultur und seiner Gedanken gestohlen worden. Da lässst der Autor den anfangs unsicheren und unerfahrenen Wolfgang das erste Mal selber nachdenken, was ja eigentlich auch nicht erwünscht ist, ob es richtig ist, den Menschen all das zu nehmen, was ein Land ausmacht. Es ist manchmal erschreckend zu lesen, wie sich einzelne Szenen oder Handlungen in der fiktiven Geschichte mit denen ähneln, die uns von der jetzigen Politik vorgegeben werden und wie leicht man Menschen mit immer wieder kehrenden negativen Äußerungen , manipulieren kann. Zu Beginn des Romanes musste ich ein paar Mal schlucken, weil die Sprache und die sexuellen Handlungen nicht immer leicht zu verdauen waren. Es ist eine harte und unmenschliche Welt in der die Geschichte spielt und der Autor lässt seine Protagonisten nicht immer zimperlich handeln. Mit der Zeit habe ich mich aber eingelesen und akzeptiert, dass es einfach dazu gehört. Was mich schon gestört hat, war, dass es immer wieder zu Wortwiederholungen gekommen ist, oft auch in einem Satz. Seite 101: Aber es ist nur das Beste, wenn man sich im System befindet. Jeder, der außerhalb ist, muss leiden, und er muss leiden, damit diejenigen im System sehen, dass nur das System an sich vor Schaden bewahrt.´´ Christian Kurz lässt seine Protagonisten leiden, hoffen und sich auch weiterentwickeln, was eigentlich gar nicht erwünscht ist, da ja das Denken und Handeln, von der Partei vorgegeben wird. Es ist ein berührender Roman, der zwar manchmal grausam ist, aber auch viele schöne Gedanken bietet, die zum Nachdenken anregen. Obwohl mich die Wortwiederholungen schon immer wieder im Lesefluss etwas gestört haben, vergebe ich trotzdem noch 5 Sterne, weil das Thema ungewöhnlich, spannend und auch sehr emotional war.

Die Welt hat sich verändert,…

rewa aus wien am 03.02.2019
Bewertungsnummer: 2754976
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Welt hat sich verändert, nachdem die Nazis erfolgreich den Krieg gewonnen haben und sie gemeinsam mit den Verbündeten Italien und Japan über viele Länder herrschen. Wichtig ist dabei, dass deutsch als Weltsprache akzeptiert wird, dass Menschen, die nicht den Vorstellungen der Partei entsprechen ausgerottet werden. Besonders hart trifft es hierbei die sogenannten Untermenschen, die Parasiten, also Männer, die sich mit ihresgleichen vergnügen. So fällt es dem Jugendlichen Wolfgang anfangs schwer, mit sich und seinen verbotenen Gedanken zurecht zu kommen. Er spürt, dass ihn sein Schulkollege Nils mehr interessiert als ein Mädchen, aber er weiß, dass es verboten sein muss, weil es die Partei sagt. Erst als er im Buchladen des alten Herrn Rommler zu arbeiten beginnt und dort Magazine findet, die Männer in eindeutigen Posen zeigen und er das erste Mal das Wort - schwul- kennen lernt, beginnt er zu begreifen, dass es sehr wohl Männer mit den gleichen Gefühlen gibt, wie er sie hat. Währenddessen muss Karl, der heimlich Geschichten für diese Magazine schreibt und von seiner Kollegin Ursula sexuell bedrängt wird erkennen, dass er hier nie seine Neigungen in Frieden ausleben kann. Ebenso ergeht es dem Ausbildungsoffizier Ludwig Bruckner, der zwar auf der einen Seite Schwule verachtet, aber auf der anderen Seite sich selbst im Geheimen Befriedigung bei Männern holt. Was nie passieren hätte dürfen, ist aber passiert. Die Staatspolizei ist ihm auf die Schliche gekommen und aus dem ehemals vorbildlichen und ehrenwerten Offizier ist plötzlich ein Abschaum geworden. Aber er kann seine Haut retten, wenn er die schändlichen Autoren aufspüren und ausliefern kann. Doch da erkennt Ludwig, dass er in seinem Leben niemals wirklich frei war und es wahrscheinlich auch nie sein wird und er fasst einen folgenschweren Entschluss. ,,Allein unter seinesgleichen´´ ist ein spannender und aufwühlender ,,Was- Wäre -Wenn´´ Roman des Autors Christian Kurz aus dem Himmelstürmer Verlag. Ein grausames Szenario wird hier auf brutale Weise beschrieben. Eine Weltmacht, die auf der Grundlage basiert, dass das Volk einheitlich denkt, spricht und auch fühlt. Jedes Land, das okkupiert wurde, ist seiner Sprache, seiner Kultur und seiner Gedanken gestohlen worden. Da lässst der Autor den anfangs unsicheren und unerfahrenen Wolfgang das erste Mal selber nachdenken, was ja eigentlich auch nicht erwünscht ist, ob es richtig ist, den Menschen all das zu nehmen, was ein Land ausmacht. Es ist manchmal erschreckend zu lesen, wie sich einzelne Szenen oder Handlungen in der fiktiven Geschichte mit denen ähneln, die uns von der jetzigen Politik vorgegeben werden und wie leicht man Menschen mit immer wieder kehrenden negativen Äußerungen , manipulieren kann. Zu Beginn des Romanes musste ich ein paar Mal schlucken, weil die Sprache und die sexuellen Handlungen nicht immer leicht zu verdauen waren. Es ist eine harte und unmenschliche Welt in der die Geschichte spielt und der Autor lässt seine Protagonisten nicht immer zimperlich handeln. Mit der Zeit habe ich mich aber eingelesen und akzeptiert, dass es einfach dazu gehört. Was mich schon gestört hat, war, dass es immer wieder zu Wortwiederholungen gekommen ist, oft auch in einem Satz. Seite 101: Aber es ist nur das Beste, wenn man sich im System befindet. Jeder, der außerhalb ist, muss leiden, und er muss leiden, damit diejenigen im System sehen, dass nur das System an sich vor Schaden bewahrt.´´ Christian Kurz lässt seine Protagonisten leiden, hoffen und sich auch weiterentwickeln, was eigentlich gar nicht erwünscht ist, da ja das Denken und Handeln, von der Partei vorgegeben wird. Es ist ein berührender Roman, der zwar manchmal grausam ist, aber auch viele schöne Gedanken bietet, die zum Nachdenken anregen. Obwohl mich die Wortwiederholungen schon immer wieder im Lesefluss etwas gestört haben, vergebe ich trotzdem noch 5 Sterne, weil das Thema ungewöhnlich, spannend und auch sehr emotional war.

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Allein unter seinesgleichen

von Christian Kurz

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