Lässt sich Doping aus utilitaristischer und deontologischer Sicht legalisieren?
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.05.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
498 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668225237
Zunächst wird auf die Grundannahmen des Utilitarismus eingegangen und anschliessend nach Pawlenka eine Dopinglegalisierung diskutiert. Analog dazu, wird im zweiten Teil der Arbeit Kants deontologische Ethik kurz vorgestellt und durch die Analyse eine Dopinglegalisierung aus Sicht der Kantischen Ethik diskutiert. Im Anschluss daran finden eine Gegenüberstellung der Analysen und ein abschliessendes Fazit statt.
Die XX. Olympischen Winterspiele wurden vom 10.02.2006 - 26.02.2006 in Turin ausgetragen. Insgesamt traten Athleten aus 80 Nationen an, die 16 Tage auf der Basis von Loyalität und Fairness in den sportlichen Wettkampf treten. Allerdings wurden auch diese Spiele durch ein Thema überschattet, welches ein "konstitutives Dilemma" (Digel, 2002, S. VII) des modernen Sports seit dem Ende des 19. Jahrhunderts darstellt - dem Doping.
Die vorliegende Arbeit verwendet den Dopingbegriff im Sinne der Definition des Deutschen Sport Bundes (DSB) von 1980: "Doping ist der Versuch einer unphysiologischen Steigerung der Leistungsfähigkeit des Sportlers durch Anwendung...einer Doping-Substanz durch den Sportler oder einer Hilfsperson...vor einem Wettkampf oder während eines Wettkampfes und für die anabole Hormone auch im Training" (Lüschen, 1994, S.10).
Der moderne Sport ist nach Grupe dadurch charakterisiert, dass er eigene, geschriebene und ungeschriebene Regeln, einen eigenen Sinn, das zentrale Prinzip der Chancengleichheit, die Fairnessidee, ein Grundvertrauen der aktiven Athleten und ein pädagogisch erziehendes Selbstverständnis vertritt. Die Sportregeln entscheiden darüber, was in der ausgeübten Sportart erlaubt und was verboten ist. Dementsprechend gehört der Regelverstoss genauso wie die erwünschte Regelbefolgung zum Konstitutivum des modernen Sports.
Seit den 90iger Jahren rückte vor allem das Doping als Form des Regelverstosses zusehends in das öffentliche Blickfeld und die gesellschaftliche Diskussion. Dabei ist das Dopingproblem des Sports nicht neu, da bereits in den olympischen Spielen der Antike zu Drogenmissbrauch gekommen ist.
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