Ein weiblicher Arzt (Historischer Roman)
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.07.2016
Verlag
E-artnowSeitenzahl
221 (Printausgabe)
Dateigröße
581 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9788026865735
Dieses eBook: "Ein weiblicher Arzt (Historischer Roman)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Valeska Bolgiani (1830-1876) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie veröffentlichte ihre Werke unter dem Pseudonym Arthur Stahl.
Aus dem Buch:
"Wie manche Frau, die durch Mangel an Verständnis, durch den aufreibenden Kampf mit Vorurteilen und Familienrücksichten über die Grenze der Weiblichkeit hinausgetrieben ist, mag in der stolzen, bitteren Vereinsamung ihres Herzens mit tausend Tränen dies >zu spät< beweint haben! Richard schlug den Börne auf, und da seine Augengerade auf die Worte fielen: "Der Geist des Mannes ist sonnenlichter Tag, der Geist des Weibes gleicht mondheller Nacht, und der trübste Tag ist heller als die mondhellste Nacht" - freute er sich dieser äusserst schlagenden Beweisführung und eilte fort, um Ursula zu ihrem gewohnten Spaziergange abzuholen. Er fand sie unwohl und unfähig mitzugehen. Aber die Reflexionen der letzten Stunden waren plötzlich vergessen, wie er sie daliegen sah, so zart und weiblich, und ihm liebevoll und mild die Hand entgegenstreckend..."
Valeska Bolgiani (1830-1876) war eine deutsche Schriftstellerin. Sie veröffentlichte ihre Werke unter dem Pseudonym Arthur Stahl.
Aus dem Buch:
"Wie manche Frau, die durch Mangel an Verständnis, durch den aufreibenden Kampf mit Vorurteilen und Familienrücksichten über die Grenze der Weiblichkeit hinausgetrieben ist, mag in der stolzen, bitteren Vereinsamung ihres Herzens mit tausend Tränen dies >zu spät< beweint haben! Richard schlug den Börne auf, und da seine Augengerade auf die Worte fielen: "Der Geist des Mannes ist sonnenlichter Tag, der Geist des Weibes gleicht mondheller Nacht, und der trübste Tag ist heller als die mondhellste Nacht" - freute er sich dieser äusserst schlagenden Beweisführung und eilte fort, um Ursula zu ihrem gewohnten Spaziergange abzuholen. Er fand sie unwohl und unfähig mitzugehen. Aber die Reflexionen der letzten Stunden waren plötzlich vergessen, wie er sie daliegen sah, so zart und weiblich, und ihm liebevoll und mild die Hand entgegenstreckend..."
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