Die kleine Elten (Roman aus der Berliner Bühnenwelt) Geschichte einer jungen Schauspielerin
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.07.2016
Verlag
E-artnowSeitenzahl
192 (Printausgabe)
Dateigröße
616 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9788026867043
Dieses eBook: "Die kleine Elten (Roman aus der Berliner Bühnenwelt)" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Aus dem Buch:
"Also heute war der grosse Tag! Eine bedeutsame Energie lag auf Valeska Eltens schönem Gesicht, während sie sich vor dem Spiegel des Hotelzimmerchens die Haare machte. Auf dem Teppich stand ihre irdische Habe. Ein grosser Koffer mit kostbaren Theatertoiletten - ihr Schatz und Heiligtum, zu dem noch drei ähnliche, als Frachtgut nachkommende Ungetüme gehörten -, ein paar Hutkartons und ein kleines Kofferchen, das ihre "Zivilsachen", Wäsche usw. barg. Auf dem Tisch lag der Bühnen-Almanach. Daneben ein Stoss Briefe von Agenten und Direktoren, ein Brenneisen, ein grosser Bogen, auf dem sie in zierlicher Schrift ihr Repertoire verzeichnet hatte, einige Papilloten und ein Pack mit blauem Seidenband zusammengehefteter Zeitungsausschnitte. Das waren die Kritiken über ihre Tätigkeit am Bergheimer Stadt-Theater. Ein schöngeistiger Gymnasialoberlehrer hatte sie geschrieben. Das Herz des schwerverheirateten Mannes war in hoffnungsloser Liebe zu ihr entbrannt gewesen, und siegreich trug ihn in seinen Rezensionen der Schwung der Begeisterung über holperige Perioden und ciceronianische Schachtelsätze hinweg, wie feurige Pferde den Jagdwagen über den Knüppeldamm reissen..."
Rudolf Stratz (1864-1936) war ein erfolgreicher Romanschriftsteller, Theaterkritiker und Essayist.
Aus dem Buch:
"Also heute war der grosse Tag! Eine bedeutsame Energie lag auf Valeska Eltens schönem Gesicht, während sie sich vor dem Spiegel des Hotelzimmerchens die Haare machte. Auf dem Teppich stand ihre irdische Habe. Ein grosser Koffer mit kostbaren Theatertoiletten - ihr Schatz und Heiligtum, zu dem noch drei ähnliche, als Frachtgut nachkommende Ungetüme gehörten -, ein paar Hutkartons und ein kleines Kofferchen, das ihre "Zivilsachen", Wäsche usw. barg. Auf dem Tisch lag der Bühnen-Almanach. Daneben ein Stoss Briefe von Agenten und Direktoren, ein Brenneisen, ein grosser Bogen, auf dem sie in zierlicher Schrift ihr Repertoire verzeichnet hatte, einige Papilloten und ein Pack mit blauem Seidenband zusammengehefteter Zeitungsausschnitte. Das waren die Kritiken über ihre Tätigkeit am Bergheimer Stadt-Theater. Ein schöngeistiger Gymnasialoberlehrer hatte sie geschrieben. Das Herz des schwerverheirateten Mannes war in hoffnungsloser Liebe zu ihr entbrannt gewesen, und siegreich trug ihn in seinen Rezensionen der Schwung der Begeisterung über holperige Perioden und ciceronianische Schachtelsätze hinweg, wie feurige Pferde den Jagdwagen über den Knüppeldamm reissen..."
Rudolf Stratz (1864-1936) war ein erfolgreicher Romanschriftsteller, Theaterkritiker und Essayist.
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