Herzblut
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Verlag:E-artnow
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
26.07.2016
Verlag
E-artnowSeitenzahl
236 (Printausgabe)
Dateigröße
1040 KB
Auflage
2
Sprache
Deutsch
EAN
9788026867067
Dieses eBook: "Herzblut" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Aus dem Buch:
"...Nun bitte aber deutlich, Herr Hauptmann! Meine Geduld ist zu Ende!" "Meine auch!" Der Hauptmann Ansold hatte bis. her langsam und bedächtig überlegt gesprochen. Jetzt, wo die Hitze über ihn kam, konnte er die Worte nicht mehr wählen - er stiess sie abgebrochen, beinahe stotternd heraus: "Wenn meine Frau von mir, weil sie sich so unglücklich fühlte, fortgegangen wäre, zu einem guten, ehrenhaften, anständigen Mann - ich liebe sie immer noch, in meiner Art - aber gerade darum hätte ich mich schliesslich fügen müssen und Ja und Amen gesagt. Aber dass da einer daherkommt wie Sie und sie mit allem Vorbedacht toll macht und dann hier in Berlin aufs Pflaster schmeisst und denkt, so - nun könn' er ruhig seiner Wege gehen und anderswo von vorn anfangen - ne, Herr von Wölsick - ne - ne - so lasse ich mich nicht abspeisen ... ich bin Offizier ..."
Rudolf Stratz (1864-1936) war ein erfolgreicher Romanschriftsteller, Theaterkritiker und Essayist.
Aus dem Buch:
"...Nun bitte aber deutlich, Herr Hauptmann! Meine Geduld ist zu Ende!" "Meine auch!" Der Hauptmann Ansold hatte bis. her langsam und bedächtig überlegt gesprochen. Jetzt, wo die Hitze über ihn kam, konnte er die Worte nicht mehr wählen - er stiess sie abgebrochen, beinahe stotternd heraus: "Wenn meine Frau von mir, weil sie sich so unglücklich fühlte, fortgegangen wäre, zu einem guten, ehrenhaften, anständigen Mann - ich liebe sie immer noch, in meiner Art - aber gerade darum hätte ich mich schliesslich fügen müssen und Ja und Amen gesagt. Aber dass da einer daherkommt wie Sie und sie mit allem Vorbedacht toll macht und dann hier in Berlin aufs Pflaster schmeisst und denkt, so - nun könn' er ruhig seiner Wege gehen und anderswo von vorn anfangen - ne, Herr von Wölsick - ne - ne - so lasse ich mich nicht abspeisen ... ich bin Offizier ..."
Rudolf Stratz (1864-1936) war ein erfolgreicher Romanschriftsteller, Theaterkritiker und Essayist.
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