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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

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Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

13.06.2016

Verlag

Brendow, J

Seitenzahl

256 (Printausgabe)

Dateigröße

1380 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783865069245

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ePUB

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.06.2016

Verlag

Brendow, J

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256 (Printausgabe)

Dateigröße

1380 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783865069245

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  • Bewertung

    aus Magdeburg

    5/5

    03.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Zeitreise einmal anders

    Das Cover zeigt eine Uhr, einen Globus, alte Schriften, ein Treppenhaus von oben, ein Buch und einen Ausschnitt aus dem Gemälde "Charles I. at the Hunt" von Antoon van Dyck, alles Hinweise auf den Inhalt des Romans. Insbesondere der Maler und das Gemälde spielen noch eine Rolle in dem Roman und zeigen einmal mehr, dass sich genaues Hingucken lohnt. Das Buch ist in relativ kleiner Schrift gedruckt, was jedoch meinen Lesefluss in keinster Weise beeinträchtigt hat. Fabian Vogt schreibt einen gut lesbaren und klaren Stil, dem ich sehr gut folgen konnte. Ihm gelingt es, die Spannung aufrecht zu halten, denn der Protagonist ist ein ganz normaler junger Mann, dessen Leben plötzlich einen gänzlich unerwarteten Verlauf nimmt. Neben Prolog und Epilog ist das Buch in sechs Kapitel (= Jahre) unterteilt, die mit Wer, Wohin, Was, Warum, Wann und Wie überschrieben sind. Damit sind die wesentlichen Fragen des Lebens benannt. Fabian Vogt gibt keine Antworten, sondern wirft Fragen auf, die zum Mit- und Nachdenken anregen, bis hin zum überraschenden Ende. Der Roman ist mit dem Deutschen Science-Fiction-Preis ausgezeichnet worden. Davon darf man sich nicht leiten lassen, denn es handelt sich hierbei nicht Science-Fiction im landläufigen Sinn. Fazit: ein Buch, auf das man sich einlassen muss und das ich mit Gewinn gelesen habe.

  • SiCollier

    aus Bad Hersfeld

    4/5

    03.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Zeitreise in Etappen

    Sicher ist nur: Ich habe mir dieses Leben nicht ausgesucht. Aber wer hat das schon. (Seite 64) Meine Meinung Unter einem Science Fiction Roman stelle ich mir eigentlich etwas ganz anderes vor, denn hier geht es nicht in die Zukunft, sondern in die Vergangenheit. Aber eine Zeitreise ist nun Mal Science Fiction, und wird das auch bleiben, gleichgültig, in welche Richtung sie führt. Vor allem in dieser völlig ungewöhnlichen Form, wie sie der Autor in seinem Roman beschreibt. Denn zumindest mir ist die Idee, jeden Morgen zwar am nächsten Kalendertag, jedoch jeweils ein Jahr früher aufzuwachen, noch nirgends begegnet. Naturgemäß habe ich beim Lesen immer auf Löcher im Plot oder ein Zeitparadoxon gewartet, aber beides konnte ich so gut wie nicht entdecken - der Autor hat seine Geschichte sehr gut durchdacht. Schwierig wird es natürlich, wenn Max in die Zeit vor seiner Geburt und weiter zurück vordringt und nicht mehr immer wissen kann, was im Jahr zuvor an der Stelle, da er aufwachen wird, gewesen ist. Denn ärgerlich wäre es schon, würde da etwa keine Hütte sondern ein Baum stehen würde. Aber solches zählt eher ins Gebiet der Erbsenzählerei. Nur bei einer Figur bin ich mir nicht ganz sicher, ob sie nicht in einer Zeitschleife festhängt. Für den Fortgang der Haupthandlung ist jedoch auch dies unerheblich. Nicht ganz glücklich wurde ich mit der Aufmachung des Buches. Die Schrift empfand ich als recht klein, vor allem aber waren die inneren Bundstege so schmal, daß ich über weite Strecken des Buches selbiges recht ordentlich auseinanderdrücken mußte, damit die Zeilenenden bzw. -anfänge zu lesen waren. Die Bindung war darauf anscheinend eingestellt, denn zu meiner Überraschung hat sie diese teils recht harsche Behandlung gut verkraftet. Dennoch würde ich mir hier etwas mehr Augenmerk auf die Lesefreundlichkeit wünschen. Max braucht eine Weile, bis er mit seiner neuen Form der Existenz zurecht kommt. Bis er so weit ist, passieren auch einige Wutausbrüche, die im normalen Zeitablauf Folgen hinterlassen müssen. Auch daran hat der Autor gedacht, und diese überaus gelungen in die Handlung eingebaut. Im Verlauf seiner „Reise“ begegnet Max einer Reihe von mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten und taucht an verschiedenen Brennpunkten der Geschichte auf. Immer wieder ergibt sich dabei zwangläufig die Frage, inwieweit er den Verlauf der Historie beeinflußt. Stößt er eine Entwicklung an - oder trifft er die Personen und handeln diese, weil die Ereignisse so verlaufen sind, wie sie aus den Geschichtsbüchern bekannt sind. Eine spannende Frage, die sich nicht immer eindeutig beantworten läßt. Jedenfalls sind die Gedankenspiele, die der Autor dazu anstellt, sehr lesens- und nachdenkenswert. So wandern wir mit dem Protagonisten durch die Jahrhunderte und lösen dabei sogar das Rätsel eines Mordes in der Antike. Viele Geschehnisse, die der Autor beschreibt, waren mir bekannt und ich fand es immer wieder erstaunlich, wie gut Fabian Vogt Fakt und Fiktion in seinem Buch verbunden hat. Ab einem bestimmten Zeitpunkt gibt sich Max ein Ziel, wodurch es bis zum Ende hin spannend blieb, ob er das denn erreichen würde. Das Ende hat mich allerdings nicht so ganz befriedigt, wenngleich ich hier natürlich nicht verraten werde, wie das Ganze letztlich ausgeht. Es ist mir zwar klar, worauf der Autor anspielt, dennoch empfand ich es als nicht ganz rund. Insgesamt gesehen hat mir das Buch jedoch gut gefallen, und die Frage, wie die Geschichte wohl verlaufen wäre, wäre Max nicht an entscheidenden „Knotenpunkten“ der Zeit aufgetaucht, wird mich sicherlich noch eine Weile beschäftigen. Mein Fazit Eine Zeitreise der etwas anderen Art, die deutlich macht, wie sehr manche wichtige Entwicklung der Geschichte an ihrem Beginn auf der Kippe stand. Für die frühere Buchausgabe erhielt der Autor den Deutschen Science Fiction Preis 2001 für den besten deutschsprachigen Roman.

  • coala

    aus Hamburg

    4/5

    03.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die mal etwas andere Reise durch die Zeit

    Fabian Vogt spielt in seinem Roman “Zurück” auf ganz ungewöhnliche Weise mit “Zeitreisen”, wenn er seine Hauptperson Max rückwärts durch die Zeit reisen lässt, immer in Jahresschritten. Ohne ersichtlichen Grund scheint Max durch die Zeit zu reisen, begegnet dabei beeindruckenden Persönlichkeiten, hadert jedoch des Öfteren auch mit seinem Schicksal. Auf gekonnte Weise werden Personen, christliche Gedanken und Ereignisse sowie wirklich profunde Gedanken zum Sein und der Bedeutung des Lebens in diesem unterhaltsamen Roman. Zunächst ist man als Leser genauso Ahnungslos wie Max und muss sich erst einmal in der Geschichte zurecht finden. Erst so nach und nach findet man sich zurecht und auch Max als Person, aber auch wiederkehrende Charaktere gewinnen so langsam an Charakter. Die Geschichte nimmt einen so nach und nach gefangen und kann vor allem durch wirklich tolle Gedanken punkten, die oft zum Nachdenken und Hinterfragen anregen. Man muss sich zudem oftmals vielen Fragen einfach öffnen und sie zulassen. Die Handlung ist dabei durchaus interessant, hat jedoch auch so einige Längen, die überwunden werden wollen. Doch das durchhalten lohnt, denn bis zum Ende gibt es viel zu entdecken. Ein spannender Roman, der das durchaus bekannte Stilmittel der Zeitreisen mal ganz anders anpackt und dieses gekonnt kombiniert mit christlichen und fundamentalen Fragestellungen, die jeden Leser herausfordern anregen sollten.

  • orfe1975

    4/5

    03.02.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Eine besondere Zeitreise

    Cover: --------------- Eine Collage aus altem Gemälde, einem Buch über Geschichte, einer alten Weltkarte sowie alter Schriftstücke und Teile einer Uhr fassen den Inhalt des Buches, in dem es um eine Zeitreise geht, perfekt zusammen. Es wirkt sehr ansprechend und auch der rote Schriftzug des Titels ist auffallend, aber nicht aufdringlich und fügt sich harmonisch in die Collage ein. Sehr gelungen! Inhalt: --------------- Der Wissenschaftler Max befindet sich auf einer Silvesterfeier, als die Uhr 12 schlägt. Was ihm merkwürdig vorkommt, ist die Vertrautheit seiner eigentlichen Ex-Freundin, und als er sich plötzlich selbst auf der Party sieht, realisiert er, dass er ein Jahr in die Vergangenheit gereist ist. Ab da ist nichts mehr so, wie es war. Nach jedem Tag beginnt zwar der nächste - jedoch um 1 Jahr in die Vergangenheit versetzt. So reist er Tag für Tag zurück in die Vergangenheit und beginnt sich Fragen über den Sinn dieser Reise zu stellen. Als er eines Tages einem Mönch begegnet, der ihm rät, seine Fragen an Jesus zu stellen, richtet er seine Reise nach Jerusalem aus. Mein Eindruck: --------------- Der Einstieg ins Abenteuer beginnt 1640, bevor zum Ursprung, der besagten Silvesternacht 2000 erzählerisch zurückgesprungen wird. Auch im späteren Verlauf wird teilweise zwischen Zukunft und Vergangenheit hin und her gesprungen, was ich etwas gewöhnungsbedürftig fand. Der Zeitstrahl am Ende des Buches sowie die Landkarte mit Max' Reise sind jedoch sehr hilfreich, um den roten Faden nicht zu verlieren. Nach kurzer Zeit war ich eingetaucht und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Autor versteht es, flüssig zu erzählen und durch Streuen von Spuren, die erst in den nachfolgenden Kapiteln ausgearbeitet werden, den Leser bei der Stange zu halten. Zudem erfährt man viel über die Zeit, in der sich Max jeweils befindet und lernt einige interessante historische Persönlichkeiten kennen. Toll finde ich die Weiterentwicklung, die der Leser in den insgesamt 6 Jahren Zeitreise bei Max unmittelbar miterleben kann, da die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt wird. Anfangs hadert er mit seinem Schicksal, versinkt zeitweise in Selbstmitleid. Später versucht er, Einfluss auf sein eigenes Leben zu nehmen, wobei sich die Frage stellt, ob dies möglich ist und ob er sich bzw. seinem alten Ego dadurch nicht mehr schadet als nutzt. Als er diesen Einflussbereich zeitlich verlässt, irrt er zunächst ziellos umher, bis er schließlich in das Weltgeschehen eingreift, sogar einen Kriminalfall löst und letztendlich seinem Ziel, Jesus zu begegnen sehr nahe ist, als plötzlich die Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt. Genau diese Wendung hat mich irritiert. Nachdem ich mit Max zum Ende hin richtig mitgefiebert hatte, fand ich das Ende zwar schlüssig, hat mich aber nicht ganz befriedigen können. Insgesamt ist dies ein sehr lesenswertes Buch. Man spürt den Flair der einzelnen historischen Epochen, fiebert bei den Ereignissen mit und beschäftigt sich mit Max zusammen mit Philosophischen und christlichen Fragestellungen auf unterhaltsame Weise. Dass es zwischendurch zu ein paar "Knoten im Hirn" kommen kann, aufgrund (scheinbarer) fehlender Logik bei der Zeitreise, hat meinen Lesespaß noch verstärkt. Das Buch hat zu Recht den Deutschen Science-Fiction-Preis gewonnen! Fazit: --------------- Eine ungewöhnliche Zeitreise, spannend erzählt mit philosophischen und christlichen Fragestellungen

  • orfe1975

    4/5

    29.10.2016

    Buch (Taschenbuch)

    Eine besondere Zeitreise…

    Eine besondere Zeitreise Cover: --------------- Eine Collage aus altem Gemälde, einem Buch über Geschichte, einer alten Weltkarte sowie alter Schriftstücke und Teile einer Uhr fassen den Inhalt des Buches, in dem es um eine Zeitreise geht, perfekt zusammen. Es wirkt sehr ansprechend und auch der rote Schriftzug des Titels ist auffallend, aber nicht aufdringlich und fügt sich harmonisch in die Collage ein. Sehr gelungen! Inhalt: --------------- Der Wissenschaftler Max befindet sich auf einer Silvesterfeier, als die Uhr 12 schlägt. Was ihm merkwürdig vorkommt, ist die Vertrautheit seiner eigentlichen Ex-Freundin, und als er sich plötzlich selbst auf der Party sieht, realisiert er, dass er ein Jahr in die Vergangenheit gereist ist. Ab da ist nichts mehr so, wie es war. Nach jedem Tag beginnt zwar der nächste - jedoch um 1 Jahr in die Vergangenheit versetzt. So reist er Tag für Tag zurück in die Vergangenheit und beginnt sich Fragen über den Sinn dieser Reise zu stellen. Als er eines Tages einem Mönch begegnet, der ihm rät, seine Fragen an Jesus zu stellen, richtet er seine Reise nach Jerusalem aus. Mein Eindruck: --------------- Der Einstieg ins Abenteuer beginnt 1640, bevor zum Ursprung, der besagten Silvesternacht 2000 erzählerisch zurückgesprungen wird. Auch im späteren Verlauf wird teilweise zwischen Zukunft und Vergangenheit hin und her gesprungen, was ich etwas gewöhnungsbedürftig fand. Der Zeitstrahl am Ende des Buches sowie die Landkarte mit Max' Reise sind jedoch sehr hilfreich, um den roten Faden nicht zu verlieren. Nach kurzer Zeit war ich eingetaucht und es fiel mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Der Autor versteht es, flüssig zu erzählen und durch Streuen von Spuren, die erst in den nachfolgenden Kapiteln ausgearbeitet werden, den Leser bei der Stange zu halten. Zudem erfährt man viel über die Zeit, in der sich Max jeweils befindet und lernt einige interessante historische Persönlichkeiten kennen. Toll finde ich die Weiterentwicklung, die der Leser in den insgesamt 6 Jahren Zeitreise bei Max unmittelbar miterleben kann, da die Geschichte aus seiner Perspektive erzählt wird. Anfangs hadert er mit seinem Schicksal, versinkt zeitweise in Selbstmitleid. Später versucht er, Einfluss auf sein eigenes Leben zu nehmen, wobei sich die Frage stellt, ob dies möglich ist und ob er sich bzw. seinem alten Ego dadurch nicht mehr schadet als nutzt. Als er diesen Einflussbereich zeitlich verlässt, irrt er zunächst ziellos umher, bis er schließlich in das Weltgeschehen eingreift, sogar einen Kriminalfall löst und letztendlich seinem Ziel, Jesus zu begegnen sehr nahe ist, als plötzlich die Geschichte eine unerwartete Wendung nimmt. Genau diese Wendung hat mich irritiert. Nachdem ich mit Max zum Ende hin richtig mitgefiebert hatte, fand ich das Ende zwar schlüssig, hat mich aber nicht ganz befriedigen können. Insgesamt ist dies ein sehr lesenswertes Buch. Man spürt den Flair der einzelnen historischen Epochen, fiebert bei den Ereignissen mit und beschäftigt sich mit Max zusammen mit Philosophischen und christlichen Fragestellungen auf unterhaltsame Weise. Dass es zwischendurch zu ein paar "Knoten im Hirn" kommen kann, aufgrund (scheinbarer) fehlender Logik bei der Zeitreise, hat meinen Lesespaß noch verstärkt. Das Buch hat zu Recht den Deutschen Science-Fiction-Preis gewonnen! Fazit: --------------- Eine ungewöhnliche Zeitreise, spannend erzählt mit philosophischen und christlichen Fragestellungen

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