Die «Laenge Christi» in der Malerei Codifizierung von Authentizitaet im intermedialen Diskurs
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- Deutsch ausgewählt
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
10.03.2017
Abbildungen
60
Herausgeber
Bruno ReudenbachVerlag
Peter Lang Group AG, International Academic PublishersSeitenzahl
466
Maße (L/B/H)
24.6/16.5/3.1 cm
Gewicht
940 g
Auflage
1
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-0343-2130-3
Ab dem ausgehenden Mittelalter verbreiten sich in Europa grossformatige Gemälde der sogenannten Länge Christi. Diese in der kunsthistorischen Forschung bisher kaum beachteten Malereien wurden als Kultbilder verehrt und zeigen Christus in seiner angeblich wahren irdischen Gestalt. Die Arbeit präsentiert erstmals eine komparatistische Analyse und Katalogisierung aller bisher bekannten, zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert entstandenen Gemälde der «Länge Christi».
Das Bildmotiv wird dabei nicht als singuläres Thema der Malerei behandelt, sondern in den grösseren Kontext der Verehrung der metrischen Reliquie der Körperlänge Christi eingebunden. Gezeigt wird, wie die aus Jerusalem in den Westen vermittelte Massreliquie über einen Zeitraum von mehr als tausend Jahren hinweg von unterschiedlichen Medien wie der Buchmalerei, der Druckgrafik, der Architektur, der Malerei oder der Skulptur aufgegriffen und interpretiert wird. Darüber hinaus regt die Arbeit dazu an, auch populäre Bildbeispiele wie den Christus im Grabe (1521–1522) von Hans Holbein d. J. oder die sich ab dem 10. Jahrhundert im Westen verbreitenden Triumphkreuze auf eine mögliche Verbindung zum «Längenkult» hin zu untersuchen.
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