Das Krankheits- und Todesmotiv in Thomas Manns 'Zauberberg'
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
01.06.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
452 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668231139
Auch, wenn meine These auf eher unsicheren Beinen steht, halte ich sie für eine gewinnbringende neue Interpretationsmöglichkeit. Ein weiteres Ziel meiner Arbeit ist es aufzuzeigen, dass Hans Castorp für sich im Laufe der Geschehnisse einen positiven Ausweg aus seinem seelischen Dilemma findet und das Leben über den Tod siegt.
Nachdem Hans Castorp, für ihn selbst kaum bemerkbar, bereits in angeschlagenem gesundheitlichem Zustand bei seinem Vetter Joachim Ziemssen im Sanatorium Berghof ankommt, geht seine gesundheitliche und mentale Entwicklung stetig weiter bergab. In der Abgeschiedenheit des Ortes, hoch oben auf einem Berg, umgeben von Menschen teilweise seltsamer Gestalt, abgeschieden von dem gesellschaftlichen Regelwerk im Flachland, verliert Hans Castorp immer mehr den Bezug zu Zeit und Realität. Folge daraus ist eine Konfrontation und Auseinandersetzung mit seiner tiefen Verbundenheit zu Krankheit, Leiden und Tod. Neben der Auseinandersetzung mit Hans Castorp ist es für die Begründung meiner These unumgänglich, die Rolle der Figur Clawdia Chauchat zu analysieren. Sie vereinigt gleichermassen Krankheit und Tod sowie Leben und Liebe in einer Person und hat somit eine tragende Funktion im Roman.
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