Platon-Rezeption in der politischen Philosophie des 20. Jahrhunderts Hannah Arendt, Karl Popper und Eric Voegelin
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
05.12.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
56 (Printausgabe)
Dateigröße
1067 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668356863
Diese drei Philosophen des zwanzigsten Jahrhunderts haben sich auf ganz unterschiedliche Art und Weise in ihren Werken mit der Politik dieser Jahre philosophisch auseinandergesetzt. Ein verbindendes Glied zwischen ihnen ist dabei jedoch ihre Betrachtung von Platons politischen Theorien. Daran ist bereits zu erkennen, dass Platons Schaffen seinen Aktualitätsanspruch nicht mit Ende der Antike verloren hat, sondern bis heute Erkenntnisse bereithält, die sich im Politischen wiederfinden lassen.
So verschieden die philosophischen Ausrichtungen von Arendt, Popper und Voegelin sind, so verschieden sind auch die Kernthesen ihrer Platon-Rezeptionen. Während Hannah Arendt besonders die Aufhebung des öffentlichen Raumes und somit die Vernichtung der Pluralität, der Diskussionsbereitschaft und des gesamten Politischen bei Platon bemängelt, betont Karl Popper vor allem die utopische Gesellschaftsneuordnung und den monistischen Herrschaftsanspruch. Eric Voegelin hat eine gänzlich andere Herangehensweise: Er betrachte die "Politeia" nicht als politisches Manifest, sondern ausschliesslich als philosophische Anthropologie, die sich aus Platons sozialen Beobachtungen herauskristallisiert habe.
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