Die Wählerschaft der Alternative für Deutschland. Warum wird die AfD gewählt?
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
13.12.2016
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
402 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783668362468
Eine erste Studie von Arzheimer untersucht, ob die AfD eine rechtspopulistische Partei in Deutschland ist. Während Arzheimer aufgrund der Analyse der Wahlprogramme der grossen deutschen Parteien zur Wahl zum Europäischen Parlament 2014 den Schluss zieht, dass die AfD zwar am rechten Rand zu verordnen ist, sich aber keine Beweise für eine populistische bzw. rechtspopulistische Ausprägung finden lassen, kommen andere Arbeiten zu zum Teil abweichenden Ergebnissen. Berbuir et al. untersuchen, ob die AfD eine rechtspopulistische Bewegung in Deutschland ist. In ihrer Analyse zu Inhalten und Sympathisanten der AfD schliessen sie, dass die AfD populistische Methoden zur politischen Kommunikation benutzt. Schlussendlich bewerten sie die AfD als eine rechtspopulistische Bewegung.
Lewandowsky et al. ordnen alle Parteien, die an der Bundestagswahl 2013 teilgenommen haben, auf vertikalen und horizontalen Rechtspopulismusdimensionen ein und stellen fest, dass die AfD im Vergleich zu den anderen deutschen Parteien eine rechtspopulistische Partei ist.
Auch wenn viele Medien die AfD mittlerweile wie Berbuir et al. und Lewandowsky et al. ebenfalls als rechtspopulistisch definieren, scheint diese Einordnung in der Wissenschaft umstritten und alles andere als eindeutig. Um einen Beitrag zu dieser Debatte zu leisten und zu helfen, die AfD als rechtspopulistisch oder nicht einzuordnen, wird in der folgenden Arbeit die Wählerschaft der AfD analysiert und die Frage beantwortet, warum die AfD gewählt wird. So kann festgestellt werden, ob die Wählerschaft der AfD typisch für rechtspopulistische Parteien ist, wodurch die AfD von dieser Betrachtungsweise aus als eindeutig rechtspopulistisch einzuordnen wäre.
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