Finanzkrise und Verfassung Demokratisches Krisenmanagement in Deutschland und den USA
Fr. 185.00
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.02.2019
Verlag
Mohr SiebeckSeitenzahl
764
Maße (L/B/H)
24.6/16.7/5 cm
Gewicht
1259 g
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-16-155038-6
Die Finanzkrise 2007-2009 stellte die betroffenen Staaten vor die Herausforderung, effektive Massnahmen zur Stabilisierung der Finanzmärkte zu ergreifen. Dabei stand die vielfach geäusserte Forderung, "das Nötige" zu tun im Spannungsverhältnis zu den Bedingungen der verfassungsrechtlich determinierten Systeme der Gewaltenteilung. Das in Deutschland und den USA jeweils auf nationalstaatlicher Ebene umgesetzte Finanzkrisenmanagement begründete deshalb trotz seiner Erfolge bei der Stabilisierung der Finanzmärkte verfassungsrechtlichen Aufarbeitungsbedarf.Der deutsche Gesetzgeber übertrug weite Entscheidungsgewalt zur Finanzmarktstabilisierung an die Exekutive. Im Gegensatz zu den USA verzichtete er allerdings auf die Schaffung wirksamer Kontrollmechanismen und Transparenzpflichten. Stefanie Egidy arbeitet rechtsvergleichend die Entscheidungsparameter, Zielkonflikte und Grenzen des jeweiligen staatlichen Finanzkrisenmanagements heraus. Sie zeigt, dass die deutschen Massnahmen aufgrund ihrer Legitimationsdefizite auch in zukünftigen Finanzkrisen keine Vorbildwirkung entfalten dürfen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Weitere Artikel finden Sie in
- Bücher >
- Fachbücher >
- Recht >
- Steuerrecht