Frauenspezifische Suchtarbeit Die Abhängigkeitsproblematik aus genderspezifischer Sicht
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
20.03.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
37 (Printausgabe)
Dateigröße
265 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656155584
Auch wenn sich Frauen häufig, gerade wenn sie Kinder zu versorgen haben, lieber ambulant behandeln lassen, kann trotzdem eine stationäre Behandlung sinnvoll sein. Während bei einer ambulanten Therapie, z.B. in einer Suchtberatungsstelle mit therapeutisch geschulten Mitarbeitern oder bei einer Psychotherapie, die Einzelgespräche im Vordergrund stehen, können Frauen im stationären Setting auch von Begleittherapien (z.B. Musiktherapie, Ergotherapie, Körpertherapie usw.) profitieren. Sie kämen mit anderen Betroffenen in Kontakt, es besteht die Möglichkeit Erfahrungen auszutauschen und zu erleben, dass sie mit diesem Problem nicht alleine sind. Ausserdem haben sie die Möglichkeit eine Auszeit von ihrem Alltag zu nehmen und die Zeit auf Station für sich zu nutzen, ohne sich beispielsweise um ihren Partner oder die Kinder kümmern zu müssen. Die stationäre Behandlung macht vor allem bei weniger stabilen Frauen Sinn, die mehr Unterstützung im Alltag brauchen. Ausserdem kann hier auf Krisensituationen wie z.B. Suchtdruck sofort reagiert werden und entsprechende Strategien erarbeitet und erprobt werden. Gerade der körperliche Entzug ist ambulant schwer durchführbar, es mangelt an Angeboten hierfür und viele Betroffene berichten davon, dass sie einen geschützten Rahmen während dieser Phase hilfreich finden.
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