Öffnung zur christlichen Welt oder Identitätsverlust? Die Rolle des Hofjudentums in der Frühen Neuzeit
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
05.06.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
26 (Printausgabe)
Dateigröße
139 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638809375
Die beiden kurz vorgestellten Persönlichkeiten waren zwei von vielen Hofjuden, die in der frühen Neuzeit an deutschen Fürstenhöfen beschäftigt waren. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit stehen sie exemplarisch für die gesamte Hofjudenschaft, um die Fragen zu klären, welche Bedeutung das Hofjudentum in der frühen Neuzeit hatte, ob für diese Gesellschaftsschicht die Möglichkeit bestand, sich der christlichen Umwelt zu öffnen und ob die Situation der Hofjuden einen Identitätsverlust verursachte.
Um dieser Frage nachzugehen, sollen zunächst im zweiten Teil der Arbeit die Begrifflichkeiten geklärt werden. Was bedeutet der Terminus `Hofjude`, welche Aufgaben standen im Vordergrund und in welchen historischen Kontext ist diese Gruppierung einzuordnen? Das dritte Kapitel stellt dann den biografischen Zugriff auf das Thema dar, indem die bereits angesprochenen Hofjuden Oppenheimer und Behrens vorgestellt werden und ihr religiöses Selbstverständnis in Bezug auf ihr Judesein untersucht wird. Im vierten Teil der Arbeit wird dann auf die Hofjudenschaft im Allgemeinen eingegangen, wobei zunächst die Begriffe Akkulturation und Assimilation kurz erläutert werden. Anschliessend soll untersucht werden, ob Hofjuden sich in einem Akkulturations- oder Assimilationsprozess befunden haben und wie ihre Bindung zur nicht-jüdischen Welt aussah.
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