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Produktbild: Odessa-Komplott
Band 2

Odessa-Komplott Tom Sydows zweiter Fall

Aus der Reihe Hauptkommissar Tom Sydow
3

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

08.02.2010

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

278 (Printausgabe)

Dateigröße

289 KB

Auflage

2022

Sprache

Deutsch

EAN

9783839234761

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • nicht oder eingeschränkt barrierefrei

Erscheinungsdatum

08.02.2010

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

278 (Printausgabe)

Dateigröße

289 KB

Auflage

2022

Sprache

Deutsch

EAN

9783839234761

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  • Henriette1966

    aus Tostedt

    5/5

    17.03.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Tom Sydow, Kriminalhauptkommis…

    Tom Sydow, Kriminalhauptkommissar in Berlin, muss sich mit dem Unfalltod einer Prostituierten beschäftigen. Während seiner Untersuchungen geschehen ein weiterer Mord und diverse Anschläge auf amerikanischer und sowjetischer Seite Berlins. Kommissar Sydow muss erkennen, dass hier Dinge geschehen, die eigentlich nicht mehr in seine Zuständigkeit gehören, doch er gibt nicht auf. Uwe Klausners Krimi „Odessa-Komplott“ beschäftigt sich mit der Nachkriegszeit im geteilten Berlin. Mir verdeutlichte die Einstreuung von historischen Details, dass Uwe Klausner sich sehr gut mit dem Zeitgeschehen auskennt. Durch diese Informationen hat der Unterhaltungswert des Krimis nicht gelitten, was mir wichtig ist. Das Buch ist sehr spannend und flüssig geschrieben. Fußnoten, kurz und bündig gehalten, gab es für Fremdwörter und Abkürzungen. Tom Sydow ist ein sympathischer Charakter, trotz seines Sarkasmus. Er ist sehr menschlich, von eigenen Kriegserlebnissen gezeichnet. Zum Abschluss möchte ich noch das Cover des Buches erwähnen. Es passt wunderbar zur Geschichte, denn es zeigt Polizei- bzw. Militärstreife vor dem Brandenburger Tor in Schwarzweiß. Ein farbiges Cover hätte nicht zu dem Buch gepasst. Hervorragend ausgesucht. Mein Fazit: Der „Odessa-Komplott“ ist ein hervorragender Krimi, den ich sehr empfehlen kann. Es war auf jeden Fall nicht das letzte Buch von Uwe Klausner.

  • Bewertung

    aus Tostedt

    5/5

    17.03.2010

    Buch (Taschenbuch)

    Hervorragende Untrhaltung

    Tom Sydow, Kriminalhauptkommissar in Berlin, muss sich mit dem Unfalltod einer Prostituierten beschäftigen. Während seiner Untersuchungen geschehen ein weiterer Mord und diverse Anschläge auf amerikanischer und sowjetischer Seite Berlins. Kommissar Sydow muss erkennen, dass hier Dinge geschehen, die eigentlich nicht mehr in seine Zuständigkeit gehören, doch er gibt nicht auf. Uwe Klausners Krimi „Odessa-Komplott“ beschäftigt sich mit der Nachkriegszeit im geteilten Berlin. Mir verdeutlichte die Einstreuung von historischen Details, dass Uwe Klausner sich sehr gut mit dem Zeitgeschehen auskennt. Durch diese Informationen hat der Unterhaltungswert des Krimis nicht gelitten, was mir wichtig ist. Das Buch ist sehr spannend und flüssig geschrieben. Fußnoten, kurz und bündig gehalten, gab es für Fremdwörter und Abkürzungen. Tom Sydow ist ein sympathischer Charakter, trotz seines Sarkasmus. Er ist sehr menschlich, von eigenen Kriegserlebnissen gezeichnet. Zum Abschluss möchte ich noch das Cover des Buches erwähnen. Es passt wunderbar zur Geschichte, denn es zeigt Polizei- bzw. Militärstreife vor dem Brandenburger Tor in Schwarzweiß. Ein farbiges Cover hätte nicht zu dem Buch gepasst. Hervorragend ausgesucht. Mein Fazit: Der „Odessa-Komplott“ ist ein hervorragender Krimi, den ich sehr empfehlen kann. Es war auf jeden Fall nicht das letzte Buch von Uwe Klausner.

  • Stefan Heidsiek

    aus Darmstadt

    3/5

    29.02.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Jagt die Wölfe

    Back in Berlin. Nachdem Uwe Klausner es bereits im Vorgänger vor dem Hintergrund der Wannsee-Konferenz in der deutschen Hauptstadt ordentlich krachen und unter anderem dort einen Moskito-Jäger inmitten des Flak-Feuers landen ließ, fährt er auch in Odessa-Komplott große Geschütze auf. Diesmal hat er sich als Aufhänger seiner Handlung die »Werwölfe« auserwählt. Eine SS-Organisation, die es zwar durchaus gegeben hat, allerdings laut dem Buch von Volker Koop, auf das sich Klausner auch per Fußnote bezieht, kaum erfolgreiche Aktionen gegen die von ihnen so verhassten Besatzer ausführen konnte und im Jahr 1948 bereits als zerschlagen galt. Ihre Mitglieder setzten sich dabei vor allem aus alten oder frontunerfahrenen Soldaten zusammen. Sicherlich keine perfekte Besetzung für die Rolle des Bösewichts in einem Thriller, der letztendlich die Welt an den Rand des Dritten Weltkriegs bringen soll. Das hat auch Klausner erkannt und die »Werwölfe« kurzerhand in eine gut ausgebildete blauäugige, blonde Elite-Truppe mit Schmiss und Treue zum Führer umfunktioniert, die Befehle ohne wenn und aber ausführt. Es ist nur einer der vielen Punkte, in dem Odessa-Komplott der historischen Realität zugunsten des Plots zuwiderläuft. Immer wieder überraschen Handlungen und Dialoge mit einer unfreiwilligen Komik, wobei besonders letztere einfach nicht zu der demoralisierten Grundstimmung in der zertrümmerten Hauptstadt passen will. Bestes Beispiel ist hier die Hauptfigur Tom von Sydow, dem lediglich noch die obligatorische Bruyere-Pfeife fehlt, um die arrogante Unnahbarkeit komplett zu machen. Im Gegensatz zu seinem Auftritt im Vorgänger hat der Berliner Kripo-Beamte viel an Profil verloren. Da helfen auch die arg konstruierten Wortgefechte zwischen ihm und der Agentin McCoy nicht, die eher in ein Drehbuch, denn in einen Thriller passen. Oder wie sagte Harrison Ford einst so schön zu Star Wars-Regisseur George Lucas: »Du kannst vielleicht diesen Mist schreiben, aber ich bin sicher, Du kannst ihn nicht sprechen.« Auch der Plot scheint, getragen von den Gastauftritten der politischen Größen der damaligen Zeit (Stalin, Clay, Truman u.v.m.), weitestgehend an Sydow vorbeizulaufen. Die auf dem Klappentext angekündigten Ermittlungen erweisen sich bei näherem Blick als ein unkoordiniertes Stolpern über Zufälle (der Leser ist dem Kripo-Beamten dank zahlreicher Schauplatzwechsel stets voraus), das Klausner immer wieder mit kleineren Action-Einlagen zu garnieren weiß. Angriffe mit Panzerfäuste übersteht dabei Sydow jedoch genauso unbeschadet wie der Agent mit der Lizenz zum Töten. Das trotzdem ab Mitte des Buches die Geschichte eine packende Eigendynamik entwickelt, liegt in erster Linie an den sich zuspitzenden Ereignissen. Obwohl der Leser (in der Regel) weiß, dass es einen Dritten Weltkrieg nicht gegeben hat, fiebert er dem Ausgang des Ganzen entgegen, der natürlich vor allem dazu dient, Sydows großen Auftritt vorzubereiten. Zu großen Überraschungen kommt es, trotz logischer Auflösung, deswegen natürlich nicht. Wer den historischen Hintergrund jedoch bis hierhin ausblenden und über die sehr künstliche Atmosphäre hinwegsehen konnte, wird dennoch seinen Spaß an Odessa-Komplott gefunden haben. Insgesamt kann Sydows zweiter Auftritt das Niveau des Vorgängers nicht auf ganzer Länge halten. Überzeichnete Figuren, unpassender Pathos und allgegenwärtiges Helden-Gefasel verhindern eine höhere Wertung dieses Thrillers, der Freunde von gradlinigen Agenten-Geschichten aber gut unterhalten wird.

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