Korrelationen zwischen dem Strategiewechsel der Palästinensischen Befreiungsorganisation bei den Geheimverhandlungen von Oslo 1993 und konstruktivisti
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.06.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
310 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640938582
Stricken gebunden."
In Bezug auf die bereits 1932 formulierte Aussage Martin Buders können innerhalb der Wissenschaft
äquivalente Meinungen zur Struktur des Nahostkonfliktes konstatiert werden. Analytisch
betrachtet besteht zwischen Israel und Palästina sowohl ein "territorialisierter
Nationalitätenkonflikt", als auch eine Interessen- und Wertekontroverse. In erst genannter Dimension
der Auseinandersetzungen herrscht ein gewaltförmiger Zusammenstoss zweier ethnisch
verschiedenartiger Gruppen vor, in der zweiten Sphäre kollidieren materielle Forderungen und
Mentalitäten. Insbesondere die jeweilige Herkunft, kodifizierte religiöse Normen und kulturelle
Identitäten bilden Kernpunkte in Bezug auf bestehende Gegensätze im Nahen Osten. Dabei stehen
dem politischen Sicherheitsdilemma, wonach die Sicherheit nur noch miteinander und nicht
mehr gegeneinander realisierbar ist, weit reichende Forderungen der Parteien gegenüber. Trotz
allen lediglich skizziert dargestellten Konfliktherden, gelang es unter Mitarbeit internationaler
Akteure, die Region zumindest rudimentär zu befrieden. In der gegenseitigen Anerkennung zwischen
Israel und der PLO, sowie dem Gaza-Jericho-Abkommen wurden auf dem Wege der Geheimverhandlungen
von Oslo nicht zu erwartende Kompromisse geschlossen.
Das genaue Thema der Hausarbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob signifikante Zusammenhänge
zwischen dem Strategiewechsel der Palästinensischen Befreiungsorganisation bei den Geheimverhandlungen
von Oslo 1993 und konstruktivistischen Theorieansätzen bestehen.
Methodisch wird dabei zunächst eine vorgeschichtliche Basis gelegt. Auf diesem Wege soll das
zunächst monumental wirkende Thema auf oben genannte Abkommen eingegrenzt, wie auch
kontextualisiert werden, um primär-erkennbare Bezüge zu den strategischen Positionswechseln
der PLO herstellen zu können. Darauf basierend werden im nächsten Schritt Grundaussagen des
Konstruktivismus in Bezug auf internationale Verhandlungsmechanismen dargestellt.
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