Die Brüder (Kommentiert) Erweiterte Ausgabe. Ein Erster-Weltkrieg-Roman
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- Taschenbuch
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
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Verlag:E-artnow
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Produktdetails
Dieses eBook: "Die Brüder" ist mit einem detaillierten und dynamischen Inhaltsverzeichnis versehen und wurde sorgfältig korrekturgelesen.
Aus dem Buch:
"Etwas abseits vom Kirchspiel Altensiel - die Nordsee ist nur eine Stunde fern - liegt mitten im eignen Feld, von alten Pappeln umstanden, ein kleiner Bauernhof, wie hunderttausende in Deutschland. Auf diesem Hof - das Gebäude war etwa fünfzig Jahre alt und noch wohlerhalten - wohnte seit Menschengedenken eine Familie Ott, die immer einen guten Ruf gehabt hatte. Sie standen aber etwas abseits vom Leben und Treiben des übrigen Kirchspiels und waren ein wenig verspakt und vereinsamt. Wenn es auch wohl eine Fabel war, dass sie nur einen einzigen guten Rock hatten, den immer der anzog, der einen Gang ins Dorf oder in die nahe Hafenstadt zu machen hatte, und dass sie, um Sohlen zu schonen, um die Telegraphenpfähle herumgingen, wo der Fussweg besonders weich war, so war doch Tatsache, dass sie sich sehr selten zeigten und sich sehr ungern in Erscheinung setzten, und wenn sie einmal erscheinen mussten, sich am liebsten in den hintersten Reihen und in der Ecke hielten."
Gustav Frenssen (1863-1945) war ein deutscher Schriftsteller.
Aus dem Buch:
"Etwas abseits vom Kirchspiel Altensiel - die Nordsee ist nur eine Stunde fern - liegt mitten im eignen Feld, von alten Pappeln umstanden, ein kleiner Bauernhof, wie hunderttausende in Deutschland. Auf diesem Hof - das Gebäude war etwa fünfzig Jahre alt und noch wohlerhalten - wohnte seit Menschengedenken eine Familie Ott, die immer einen guten Ruf gehabt hatte. Sie standen aber etwas abseits vom Leben und Treiben des übrigen Kirchspiels und waren ein wenig verspakt und vereinsamt. Wenn es auch wohl eine Fabel war, dass sie nur einen einzigen guten Rock hatten, den immer der anzog, der einen Gang ins Dorf oder in die nahe Hafenstadt zu machen hatte, und dass sie, um Sohlen zu schonen, um die Telegraphenpfähle herumgingen, wo der Fussweg besonders weich war, so war doch Tatsache, dass sie sich sehr selten zeigten und sich sehr ungern in Erscheinung setzten, und wenn sie einmal erscheinen mussten, sich am liebsten in den hintersten Reihen und in der Ecke hielten."
Gustav Frenssen (1863-1945) war ein deutscher Schriftsteller.
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