Soziale Funktionen von Massenmedien - ein Siegeszug gegen die Einsamkeit im Alter?
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.05.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
22 (Printausgabe)
Dateigröße
253 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638784856
Medien haben zweifellos eine stark wertevermittelnde und sozialisierende Funktion. Wie sich die sozialen Funktionen von Massenmedien auf verschiedene Publikumsgruppen auswirken, wurde bislang nur teilweise in ausreichendem Masse untersucht. Zwar gibt es bspw. unzählige Studien zu dem Thema ,Kinder und Medien', ältere Menschen hingegen gehören nicht zur besonders beachteten, oftmals nicht einmal wahrgenommenen Publikumsgruppe und werden in vielen Untersuchungen sogar gänzlich vernachlässigt. "Die meisten Nutzungsstatistiken fassen ältere Menschen zu einer Art Restkategorie ab 65, meist schon ab 60 Jahren. Weitere Differenzierungen werden nicht vorgenommen, so wird die Vielfalt älterer Lebensverhältnisse nicht einmal statistisch abgebildet, geschweige denn eingehender erforscht."
In den nächsten Jahren wird die Bevölkerung Deutschlands allen Prognosen zufolge zunehmend schrumpfen und insgesamt stark altern. Diese demografische Entwicklung ist die Konsequenz einer geringen Geburtenrate sowie einer stetig zunehmenden Lebenserwartung und bewirkt nicht zuletzt, dass die ältere Generation ins Blickfeld der Öffentlichkeit und der Medien rücken muss, da sie zukünftig einen Grossteil der Bevölkerung und somit des Publikums ausmachen wird.
Ziel dieser Arbeit ist es, die sozialen Funktionen von Massenmedien aufzuzeigen, um im zweiten Teil auf die Nutzungsmotive älterer Menschen einzugehen und die Bedeutung der Massenmedien - allen voran die des Fernsehens - für ältere Menschen zu analysieren.
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